Montag, 12. Dezember 2011

Immer unterwegs

Da sich das Jahr 2011 dem Ende neigt, haben wir uns ein paar Gedanken gemacht wo wir denn Silvester verbringen wollen. Weihnachten ist uns eigentlich egal, da man das hier nicht als Weihnachten bezeichnen kann. Wir haben uns entschlossen, dass wir West Australien verlassen werden und Silvester in Adelaide verbringen möchten. Eigentlich wollten wir nach Sydney so wie alle anderen auch, dies bekommt man dann auch ganz schnell an den gesalzenen Preisen dort zu spüren. Wir haben uns mal im Internet ein Hostel in Sydney rausgesucht, da hätten wir pro Person für 10 Nächte im Doppelzimmer stolze 1500 AUD latzen müssen und man hat ja noch nichts dort gemacht. Wir haben auch von einem Pärchen gehört, die Silvester in Sydney waren, sie sind wohl morgens gegen 10.00 in einen riesen Stau gekommen, weil alle reinfahren wollten, gegen 13.00  waren sie dann auf einem Hügel im Park wo man einen super Ausblick haben soll auf‘s Feuerwerk, nur da dann noch 11 Stunden rumstehen um seinen Platz zu verteidigen, da haben wir echt keinen Bock drauf.

Wir haben Kalgoorlie-Boulder die berühmte Goldstadt Western Australiens besucht. Das Städtchen erinnert mit seinen alten Gebäuden stark an eine Westernstadt, ansonsten ist es sehr warm und man hat ständig das Gefühl durstig zu sein, das liegt wohl daran das man in der Wüste/Busch ist.
Natürlich waren wir auf einer Aussichtsplattform, von wo man die größte offene Goldmine der Welt sehen konnte „The Super Pit“. War schon sehr beeindruckend wie tief das runter geht und die ganzen „ kleinen“ Trucks die vollbeladen rumdüsten. Wir sahen später in der Stadt noch den Rest einer Parade, wo man dann so einen Minen Truck in voller Pracht bewundern konnte. Am Abend machten wir unser erstes eigenes BBQ auf dem Campingplatz- sehr leckere Burger. 

Am nächsten Morgen beschlossen wir in einem kleinem 4 Sitzer Sportflugzeug einen 20 Minuten Rundflug über die Stadt und die Mine zu machen. Der ganze Spaß kostete gerade mal 20 AUD mehr als ein Besuch der Mine selbst und kam uns interessanter vor. Gegen 12.00 trafen wir unseren Piloten Marc, der Gute war gerade um die 25 Jahre alt (wenn‘s hochkommt) und das war sein Hauptjob, Touri‘s über die Mine fliegen oder quer durchs Land mit dieser kleinen Klitsche. Los ging´s, wir wurden ordentlich durchgeschüttelt, aber der Ausblick war schon beeindruckend. Man sah die Mine, das Städtchen und ansonsten nur Busch und rote Erde. Wir waren dann auch wieder froh, als wir festen Boden unter den Füßen hatten, uns beiden war doch etwas flau im Magen. Gegen 15.00 wollten wir uns noch das älteste Bordell Questa Casa  anschauen. Von diesem und seinen Führungen hatten wir bereits in Deutschland in dem Buch „Im Land der Regenbogenschlange“ gelesen. Es ist schon interessant, wenn man darüber gelesen hat und jetzt persönlich drin steht und sich alles ansehen kann. Die Storys die die gute Frau erzählte kannten wir ja schon, aber mal so ein Zimmer zu sehen war es wert. Wobei man den Räumen leider ihr Alter ansah. Sie waren auch alle super kitschig eingerichtet und in einem davon ist wohl mal jemand gestorben. Es stellte sich aber raus das er nicht richtig tot war, sondern an einer Schlafkrankheit litt. Gegen Abend ging´s dann wieder zurück nach Norseman die letzte Stadt in W.A. von wo aus wir über den Eyre Highway durch die Nullarbor Wüste nach Süd-Australien wollten. 

Wir verbrachten dort die Nacht, deckten uns mit Essen, Wasser, Sprit und Bargeld ein, duschten das erste Mal wie Truckfahrer an einer Tankstelle und los ging´s. Wir hatten sie uns etwas anders vorgestellt, irgendwie karger, außerdem gab es fast jede 200 km ein Roadhouse, also alles halb so wild. Wir fuhren an einem Schild vorbei, auf dem man drauf hingewiesen wurde, dass man die Uhr 45 Minuten vorstellen soll. Später aßen wir in dem berühmten Nullarbor Roadhouse, wo die Uhr auf einmal Stunden später anzeigte und wir 1,45 Stunden verloren hatten. Interessant war auch zu sehen, dass hier in dieser Gegend die Straße auch als Landebahn für die fliegenden Ärzte genutzt wird. Später fuhren wir auch eine Tankstelle an, bei dieser musste man seinen Führerschein abgeben, dann wurden erst die Zapfsäulen freigeschaltet, weil wohl so viele Leute einfach getankt haben und dann abgehauen sind. 

Wild wurde dann auch mal wieder die Nacht am Straßenrand verbracht, wo man nachts ordentlich die Roadtrains donnern hörte. Am nächsten Morgen, wir sind gerade mal 10 Minuten gefahren, da kam uns ein ziviles Polizeiauto, was man an der großen Antenne und dem draufgesetzten Blaulicht erkannte, entgegen. Sie fuhren an uns vorbei und zack wurde gedreht und das Blaulicht hinter uns ging an. Lukas musste seinen Führerschein zeigen, danach durfte er blasen um halb 9 morgens an Nikolaus. Wir erfüllen wohl im Moment ordentlich das Klischee der Backpacker:-). Weiter ging´s auf dem ziemlich einsamen Eyre Highway Richtung Osten. Es ist unglaublich wie viele tote Tiere hier am Straßenrand liegen, wirklich jeden Kilometer eins. Echt übel, vielleicht sollten sie den Highway mal umbenennen. Kurz vor der Südaustralischen Grenze entdeckten wir noch einen Zugang zum Meer und genossen diesen Anblick in W.A. ein letztes Mal. 

Bevor man in Südaustralien einreisen darf, muss man alles an frischem Obst, Gemüse oder was man an Pflanzen dabei hat entsorgen, da die ziemliche Paras vor Fruchtfliegen haben. Also schmissen wir unser restliches Grünzeug weg, die Strafen wenn man erwischt wird sollen wohl sehr hoch sein.
So jetzt sind wir in Südaustralien, haben 2,5 Stunden zusätzlichen Vorsprung zu euch und sehen das Meer. Es sind schroffe Steinküsten mit türkisblauem Wasser, nur leider unerreichbar. An einige dieser Buchten kann man ran fahren, allerdings nur mit einem 4 WDL.  Die Straßenränder sind hier nicht mit toten Tieren gepflastert und wir haben unseren ersten wilden Dingo gesehen. Die Nacht verbrachten wir in Ceduna auf einem Campingplatz der 28 AUD kostete, die alternative dazu war wild campen, was am Meer immer etwas schwierig ist und teuer bestraft wird. Wir sahen ein Schild mit 750 AUD Strafe für´s campen, daher entschlossen wir uns für den Campingplatz. Am nächsten Morgen fuhren wir ganz in den Süden nach Port Lincoln, spazierten über den Jetty und durch die Stadt. Danach fuhren wir in den Coffin Bay National Park. Wir sahen schöne Strände, leider keine Seeadler die dort eigentlich vorkommen sollten. Ansonsten waren wieder viele Pisten für uns nicht befahrbar, also ging‘s vorbei an den berühmten Auster Farmen von Coffin Bay hoch Richtung Port Augusta. 

Das Wetter in Südaustralien war in den letzten Tagen nicht besonders schön und das obwohl wir im regenärmsten Staat sind.

Wir schliefen die Nacht in der Nähe von Lucky Bay wo aber gar keine richtige Bucht war. Außerdem sollte man es in Smelly Bay umbenennen. Es roch so nach totem Fisch, da dort ca. 20 Fischer wohnen und sonst nix ist. 

Am nächsten Morgen trafen wir in Whyalla ein, welches die zweitgrößte Stadt S.A. ist. Das ist der australische Ruhrpott hier und so riecht‘s auch. Überall Schornsteine, eine riesen Fabrik in der Kohle per Zug angeliefert wurde und die Häuser alles original Pott. Da die Stadt ansonsten nicht viel zu bieten hatte, außer Industrie und einem stark abgeebbten Meer fuhren wir weiter nach Port Augusta. Das ist ein kleines Hafenstädtchen, welches auch Crossroad of Australia genannt wird. Man kann in den Westen fahren nach W.A., in den Norden nach Darwin, in den Osten nach Sydney oder in den Süden nach Adelaide. In den Süden wollten wir ja eigentlich, da wir aber bis Silvester noch etwas Zeit haben, entschlossen wir uns nach Coober Pedy, die Opalstadt zu fahren. Dort wohnen angeblich schräge Typen, Glücksritter und Lebenskünstler. Der Grund warum wir hinfahren ist, dass die Leute dort in unterirdischen Wohnhöhlen aus Sandstein leben, da es oben mit bis zu 45 Grad viel zu heiß ist und diese Höhlen durch den Opalabbau übrig bleiben. Es gibt ernsthaft auch drei unterirdische Kirchen! Das Städtchen ist ziemlich runtergekommen, aber es sieht lustig aus weil echt überall diese kleinen Sandhaufen aufgetürmt sind, die beim Opalsuchen entstehen. Wir hatten eine Opalminenführung, allerdings haben wir nicht viel verstanden, da übelster Slang angesagt war. Wir haben auch Requisiten zu den dort gedrehten Filmen Mad Max 3 und Pitch Black gesehen.
Es ist schon sehr auffällig, dass im Outback viele Asiaten (Chinesen?!) und Inder arbeiten. Im Moment sind wir wieder in Port Augusta und von hier geht’s weiter nach Adelaide.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Kurze Info - Goodbye W.A.

Wir haben heute West Australien verlassen und befinden uns jetzt am Meer im schönen Südaustralien – in Ceduna. Dadurch ergibt sich aktuell eine Zeitverschiebung um +9,5 Stunden, bedeutet es sind nun 2,5 Stunden hinzugekommen. 

Des Weiteren findet Ihr oben eine neue Rubrik: „Route“! Hier könnt ihr unseren Reiseweg einsehen.

Samstag, 3. Dezember 2011

Zurück ans Meer

Da wir „selbstständig“ sind haben wir beschlossen, dass 8 Tage Arbeit zu einem Monat Urlaub berechtigen!

Aufgrund unglaublicher Abgeschiedenheit von jeglicher Zivilisation und totaler Langeweile auf und nach der Arbeit haben wir diese gekündigt. Das ist der Vorteil wenn man ein Casualworker ist, man kann einfach die Zelte abbrechen- gesagt, getan. Da wir nach dem ganzen Staub und der Trockenheit richtig Sehnsucht nach dem Meer hatten sind wir zurück in den Süden gefahren und haben ein paar schöne Tage in Esperance verbracht. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Nacht in Lake Grace übernachtet, da die Zündkontakte sich verabschiedet haben. Bei dieser Reparatur haben wir gleich einen geheimen Knopf einbauen lassen, ohne den sich das Auto nicht mehr starten lässt. 
Esperance besitzt angeblich die schönsten Strände Australiens, eine eigene Meinung darüber könnt ihr euch mit Hilfe der Bilder machen. Wir haben hier und da wild gecampt und auch eine Nacht im Le Grand Nationalpark verbracht. Ein recht schöner Flecken Erde der landschaftlich viel zu bieten hat. Auf dem Campingplatz ließen wir bei ein paar Bierchen und einem schönen Sonnenuntergang den Tag ausklingen. Da wir nachts keine Mülltonnen auf dem Platz sehen konnten, haben wir diesen vor unserem Van in Tüten gelagert! Als wir dann beim Einschlafen waren, hörten wir ein rascheln und das klirren der Flaschen vor unserem Van. Schau an, eine ganze Kängurufamilie hat sich über unseren Müll auf der Suche nach etwas essbarem hergemacht. 

In Esperance am Jetty (Steg) liegt jeden Tag ein Seelöwe namens Sammy und wartet darauf von Anglern, die ihren Fisch vor Ort ausnehmen, gefüttert zu werden. Auf den Fotos kann man gut erkennen, dass der Seelöwe wohl genähert ist. Leider war es sehr windig und die Temperaturen lassen am Meer noch etwas zu wünschen übrig. Da ist auch mal frieren am Abend angesagt. Tagsüber wird es jedoch sehr sommerlich. Die Stadt ist voller Weihnachtsschmuck und in den Geschäften gibt es allerlei für das Frohe Fest zu kaufen. Wir kommen jedoch aufgrund des sommerlichen Wetters nicht in Weihnachtsstimmung. Kaum zu glauben, dass bei euch schon Weihnachtsmärkte losgehen und es bitter kalt ist, besonders nicht wenn man in kurzer Hose diesen Text schreibt und sich gerade mit Sonnencreme eingeschmiert hat.

Auch haben wir in Esperance das Auto neu versichern lassen bei unserer Bank Westpac, es ist eine Art Teilkasko-Versicherung die Brand und Diebstahl einschließt. Vollkasko ist aufgrund des Alters (Auto, nicht wir) und des geringen Wertes nicht möglich gewesen, leider! Die Versicherung kostet gerade mal 22 AUD im Monat, da hätte die Vollkasko nicht viel teurer sein können. 2 neue Hinterreifen hat das Auto auch noch. Außerdem haben wir es jetzt endlich mal geschafft unser neues fahrbares zu Hause einzurichten. Die vergangenen Wochen war das ganze hier im Van ziemlich chaotisch, es war eigentlich alles nur reingeschmissen und man war häufig damit beschäftigt alles von links wieder nach rechts zu räumen. Die Backpacks, schmutzige Wäsche die sich sehr schnell ansammelt, Essensvorräte, der ganze Elektrokram und was man halt so hat:-). Endlich sind die Backpacks ausgeräumt, alles in den Schränken verstaut und man fühlt sich etwas heimisch. Es ist auch erstaunlich wie viel Platz man dann auf einmal hat.

Wir sind aktuell in der Goldgräberstadt Kalgoorlie, Bericht und Bilder hierzu werden folgen. Unsere Reiseroute sieht als nächstes die Überquerung der Nullarbor-Wüste vor.
Liebe Grüße aus dem Outback und eine schöne Vorweihnachtszeit.

Montag, 28. November 2011

Der erste Job

Wir verbrachten den Dienstag und den Mittwoch noch im schönen Albany. Länger konnten wir jedoch nicht bleiben, da die Familie Besuch erwartete der in dem Cottage wohnen sollte. Wie jeden Abend unterhielten wir uns über verschiedene Dinge und Anne-Marie erzählte von einem deutschen Pärchen, welches durch Zufall bei ihrer Freundin wohnt und die jetzt einen Job auf dem Wheat Belt haben. David erzählte uns etwas mehr über die Arbeit auf dem Wheat Belt, da er während seines Studiums selber in den Semesterferien dort gejobbt hatte. Alles hörte sich ganz interessant an, so dass wir beschlossen in den Hafen von Albany zu fahren wo eine Niederlassung dieser Firma ansässig ist. Wir fragten ob sie Leute brauchen könnten und die Dame meinte: „Ja, auf jeden Fall“. Wir füllten dann am Montag vor Ort einen kleinen Bogen mit unseren Daten aus. Die Dame meinte, sie werden sich auf jeden Fall bei uns melden. Am nächsten Tag erhielt Lukas einen Anruf von der Firma, ob wir denn gleich morgen in Lake Grace sein könnten um dort anzufangen. Das ganze ging uns dann doch etwas rasch, wir hatten in dem Bogen den nächsten Montag (21.) angegeben und nun sollten wir gleich morgen dahin fahren und arbeiten, NEIN. Lukas vereinbarte mit der Dame, dass wir am Mittwoch nochmal vorbei kommen könnten, sie wollte irgendetwas besprechen. Am Dienstagmittag bekamen wir beide eine E-Mail wo wir so eine Art Schulung machen mussten. Man sieht sich Videos an und muss danach Fragen dazu beantworten. Es waren bestimmt 6 Filme, da wir nur einen PC haben würde das seine Zeit dauern. Wir schauten am Dienstag dann jeder noch 2 Filme an, aber mehr ging einfach nicht. Am Mittwoch im Hafenbüro bekamen wir eine Art Bewerbungsbogen, wo wir auch Bankdaten und Steuernummer eintragen mussten. Wir füllten diese gleich aus, mit etwas Hilfe vor Ort war es leichter für uns. Danach meinte die Frau; „Ok, jetzt ist alles geklärt und morgen um 10.00 Uhr seid ihr dann in Lake Grace um mit der Arbeit zu beginnen“. Wow, das ging schnell und ohne großes Suchen, ohne Lebenslauf und die Bezahlung scheint sehr gut zu sein. Mal sehen was uns erwartet.

Am Mittwochnachmittag erledigten wir noch ein paar Einkäufe. Wir benötigen für die Arbeit spezielle Stahlkappenschuhe und da die Frau meinte in dieser Ortschaft gäbe es nicht so viel besorgten wir eben noch Kleinigkeiten in Albany. Gegen 17.00 Uhr verließen wir unsere Gastfamilie um in ein neues Abenteuer aufzubrechen. Wir fuhren noch eine gute Stunde ins Landesinnere und suchten uns dann in Bolten ein Plätzchen zum Übernachten. Im Dunkeln soll man hier möglichst nicht fahren da es ziemlich viele aktive Kängurus um diese Uhrzeit gibt, dasselbe gilt für die Morgendämmerung. 

Mit einem Blick in unseren extra gekauften „Camp 6“ war schnell ein kostenloses Plätzchen gefunden. Jetzt musste man es nur noch finden und das im Halbdunkeln in einem Kaff wo alles gleich aussieht. Es war relativ schnell gefunden, allerdings lag dieser Platz genau an einem Firmengelände wo ab und an Trucks nachts anliefern. Wir dachten uns was soll’s! Wir waren so müde und beschlossen einfach hier zu schlafen, wir mussten sowieso ziemlich früh wieder aufbrechen. 

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter Richtung Lake Grace. Jetzt was finden wo man frühstücken kann wäre toll, wir hatten natürlich in dieser Richtung nix dabei. Nach einer guten Stunde durch das Nichts kam ein kleines Dorf und dort gab es ein Roadhouse in dem man tatsächlich was futtern konnte. Wir waren etwas knapp in der Zeit, gegen 10.15 Uhr erreichten wir Lake Grace und das Mainoffice. Wir mussten dort unsere Filme vervollständigen, bekamen unsere Arbeitsutensilien und mussten unseren ersten Drogen- und Alkoholtest machen. Alles prima! Die gestellten Arbeitssets bestehen aus Langarmshirts, immerhin 3 Stück, einem Hut und einer Trinkflasche. Weitere Sachen würden wir vor Ort in Karlgarin erhalten. Dieser Ort liegt nochmal etwa eine Stunde im Landesinneren. Die Frau in dem Büro riet uns noch etwas zu essen zu kaufen, da es dort nur ca. 200 Einwohner gibt und somit alles etwas eingeschränkt ist. Wir hatten unser Mittagessen in Lake Grace, besorgten noch etwas zu futtern und weiter ging es.

Eine gute Stunde später in Karlgarin suchten wir das Gelände der Firma. Es war ziemlich leicht gefunden. Jamie der Chef hier zeigte uns kurz das Gelände und die Unterkunft (2 Container aneinandergefügtJ). Er meinte wir hätten heute Zeit für uns und morgen geht dann das Arbeiten los. Wir warfen einen Blick in unsere Australienbücher und sahen dass 20 Minuten von hier die Touristenattraktion Wave Rock ist. Da wir nicht wussten was wir sonst tun sollten, fuhren wir zum Wave Rock. Es ist eine Art Steinwelle im Nichts (Fotos folgen unten), war ganz nett anzusehen. Später fuhren wir zu unserer Unterkunft zurück. Jamie der einzige der dort wohnt, teilte uns mit, er gehe jetzt zum Krickettraining und danach ins Pub wo wir uns doch treffen könnten. Wir waren aber so müde und wollten nur noch was Essen, duschen und danach in unserem Van schlafen. Das mit in dem Van schlafen hat den einfachen Hintergrund, da er sauber ist, was man von der „Hut“ so nennen sie diese Unterkünfte, nicht behaupten kann. Es war jedoch super die Küche, das Wohnzimmer und das Bad nutzen zu dürfen.

Freitagabend hatten wir dann unser erstes BBQ in Australien mit unseren neuen Arbeitskollegen. Sehr lecker, ging aber nicht so lange da alle am nächsten Tag arbeiten wollten. Die Betonung liegt auf wolltenJ da es Samstags, Sonntags, an Feiertagen und nach 18.00 Uhr 12 Dollar mehr die Stunde gibt.

Nach getaner Arbeit am Samstag wollten wir ins hiesige Pub um was zu futtern und ein paar Bierchen zu zischen. Als wir gegen 19.30 durch die Straßen liefen, waren wir die einzigen da draußen. Im Pub waren ganze 4 Leute, eine davon die BedienungJ. Auf unsere Frage ob es noch was zu essen gibt bekamen wir die Antwort, NEIN!!! Die haben nur Donnerstags und Freitags Essen im Angebot. Das ist echt unglaublich, da wird einem mal wieder klar wie verwöhnt wir doch in Deutschland sind. 

Am Sonntag schliefen wir mal einigermaßen aus und verließen gegen 12.00 Karlgarin und Jamie um uns auf den Weg nach Woolocutty zu machen, wo wir die nächste Zeit gemeinsam auf einer anderen „Bin“ arbeiten sollten. Da dieser Ort nur ca. 50 Minuten von Karlgarin entfernt liegt, besuchten wir einen Wildlifepark am Wave Rock und 2 Höhlen die eh auf dem Weg lagen. Gegen 17.00 suchten wir uns einen Schlafplatz irgendwo im nirgendwo. Wir benutzten das erste Mal unseren Herd im Van (Lukas machte sich ein Süppchen).

Der nächste Morgen, wir begannen um 8.00 unsere Arbeit in Woolocutty. Wir suchten dort nach dem Chef, es stellte sich raus das ein 22 jähriges Mädel mit einem anderen 19 jährigen Mädel den Laden schmeißt. Beide sehr nett und hilfsbereit. Hier wohnen wir jetzt allein in dem „Hut“ schlafen aber weiterhin im Van, da die Betten hier so was von gemütlich sind. 

Wir mussten feststellen, dass wir am Arsch der Welt gelandet sind. Hier gibt es kein Handynetz, keine Internetverbindung, keine direkten Nachbarn und der nächste Ort Hyden mit seinen 400 Einwohnern liegt 45 km entfernt. Was soll‘s so können wir wenigstens unser Gehalt sparen. Wie lange wir das hier durchziehen werden ist jedoch abzuwarten. Ja so ein Spaziergang am Strand ist doch was feines, allerdings gibt es hier einen super schönen glasklaren Sternenhimmel- wirklich amazing.

Wir waren auch einkaufen in dem 45 km entfernten Hyden und es waren dort Zustände wie nach dem Krieg. Leere Regale, Brot muss man sich weglegen lassen, es gibt kaum Fleisch, das Obst und Gemüse ist richtig, richtig teuer. Ein Abenteuer für sich!

Exkurs Arbeitsalltag:
Sicher seit ihr neugierig was wir an Arbeit leisten müssen. Im Grunde genommen ist der Ablauf auf einer „Bin“ (Sammelstelle für Getreideprodukte der Farmer) und unserer Tätigkeit leicht erklärt. Es kommen täglich mehrere Trucks die zum Beispiel Weizen geladen haben. Dieses wird in einem ersten Schritt einer Qualitätskontrolle unterzogen. Nach positivem Ergebnis wird der Truck gewogen um festzustellen wie viel er geladen hat. Dann kommen die Trucks zu den Abladestellen an denen wir beschäftigt sind. Wir kontrollieren und regulieren den Abladevorgang der Trucks. Und das war es auch schon. Natürlich kommen nicht durchgehend Trucks und somit sind auch von den etwa täglichen 9 Stunden Arbeit bestimmt ein Drittel in der Gegend rum hängen und Zeit totschlagen. Dafür wird das Ganze mit rund 22$ relativ gut entlohnt und macht die Abgeschiedenheit etwas wett. Wir sind schon ganz gespannt auf unser erstes Gehalt. 

Mittlerweile ist Freitag der 25.11. und wir haben jetzt eine Woche gearbeitet. Da es gestern und heute bereits um 9.00 Uhr morgens schon 29 Grad war und auch sehr windig, konnte nicht den ganzen Tag gearbeitet werden, da es für die Farmer zu gefährlich ist. Bei diesem Wetter kann sehr schnell ein Feuer entfachen, deshalb wird nur den halben Tag geschuftet. Da man auch im entfernten Hyden nicht viel machen kann und es mittags um die 37 Grad warm ist, besuchten wir das hiesige Freibad. Es ist echt erstaunlich, dass sie hier bei rund 400 Einwohnern überhaupt so was besitzen. Der Eintritt war erstaunlich günstig, nur 1 Euro pro Person. Das Schwimmerbecken war mit 3 Personen besetzt, dadurch konnten wir ungestört ein paar Bahnen ziehen- sehr erfrischend. In dem Schwimmbad gibt es so viele Regeln und Verbotsschilder das kann man sich nicht vorstellen, ist aber wohl typisch für Australien. 

Heute haben wir unseren ersten Abrechnungszettel bekommen. Sau gut, Lukas hat auf dem Papier 10 Stunden geschafft und dafür gibt’s 190 Dollar, Verena hat länger gearbeitet, leider nicht auf dem Papier, bekommt aber einen etwas besseren StundenlohnJ und hat in 9 Stunden 180 Dollar verdient. Das ist schon Wahnsinn, wenn man bedenkt wie viel Geld das ist für diese Arbeit. Man darf natürlich nicht vergessen, dass hier alles wesentlich teurer ist als in Deutschland, trotzdem für Backpacker ein guter Verdienst. Jetzt heißt es versuchen zu sparen, damit dann die Reise weiter gehen kann Richtung Süden.

P.S.: Sorry das es soooo lange gedauert hat mit dem hochladen dieses Abschnitts, aber hier eine Verbindung zu bekommen, welche das ermöglicht war nicht ganz so einfach. Dafür gabs diesmal etwas längeren Text :-)

Dienstag, 15. November 2011

Albany im Wunderland

Wir sind jetzt genau eine Woche in Albany und werden noch bis Mittwoch hier bleiben.
Es ist ein kleines Städtchen, mit rund 35 000 Einwohnern, wirklich ganz nett. Sie haben hier sehr viel Natur und weiße Sandstrände mit türkisem Wasser – wirklich traumhaft. Da wir uns öfter um die 2 Hunde kümmern und mit ihnen Ausflüge unternehmen, ist es super das sie auch auf verschiedenen Routen erlaubt sind. Es gibt allerdings auch Regionen, vor allem in Nationalparks, wo sie absolut verboten sind.

Wir konnten bei unseren Hosts David und Anne Marie unsere Koch- und Backtalente unter Beweis stellen, dadurch das sie beide so beschäftigt sind, fiel das Abendessen kochen öfter in unseren Zuständigkeitsbereich. Da sie beide Vegetarier sind, konnten wir das Ganze  gut meistern.  Wir waren natürlich ab und an mittags mal beim Hungry Jack um dem Fleischkonsum nicht ganz abzuschwören.
Wir hatten ziemlich chillige Aufgaben, dazu zählten: Holz was bereits zerhackt war, unter einem Dach stapeln, etwas Mulch auf eine Rasenfläche verteilen, Unkraut jäten, mit der Wiper Sniper arbeiten, mit den Hunden spazieren gehen und Burning. Dies war das interessanteste auf dem Gelände. Hier befanden sich 4 vorbereitetet Holzhaufen und diese sollten wir runterbrennen. Da das Brennen hier im Moment nur mit einer Genehmigung stattfinden darf und man mindestens 3 Leute benötigt, bot es sich an, dass wir das mit Anne Marie taten. Es war wirklich imposant so ein Feuer aus der Nähe zu sehen, wie schnell so trockene Äste wegfackeln. Feuer ist wirklich eine große Naturgewalt und wir überlegten uns, dass es bestimmt kein schöner Tod sein würde, mit der ganzen Hitze und dem Rauch.

Wir lernten hier einige neue Kartenspiele und bekamen interessante Plätze zu sehen. Albany ist wirklich ein sehr wunderschönes Fleckchen Erde.

David zeigte uns seinen Arbeitsplatz, wo wir in verschiedene Labore und eine Art Untersuchungsraum blicken durften. Er untersucht Schafe und Kühe auf Würmer im Darm und Probleme an den Hufen. War wirklich ganz interessant da, diese ganzen Proben und eingelegten Würmer dort zu sehen. 

Sonntagabend wurde Davids Geburtstag etwas nachgefeiert, die beiden Töchter kamen und einige Freunde der Familie. Wir hatten einen griechischen Abend, was sehr leckeres Essen beinhaltete und danach einige Spielerunden. Ein Spiel wo man einen Begriff liest, dann zeichnet und die anderen in deinem Team müssen erraten was es für ein Wort war- gar nicht so einfach auf Englisch, aber es war lustig.

Wir haben endlich unsere Bankkarten abgeholt, besitzen also jetzt ein australisches Konto und können rein theoretisch mit einem Job beginnen. Die Steuernummer haben wir auch telefonisch erfragt.

Mal sehen wohin uns der Wind oder evtl. ein Job treiben wird :-)

Donnerstag, 10. November 2011

Zeitumstellung

Für alle Daheimgebliebenen:-)
Aus aktuellem Anlass eine kleine Info bezüglich der Zeitverschiebung:
Hier bei uns gibt es keine sinnlose Sommer- und Winterzeitumstellung. Heißt, es sind jetzt seit Ende Oktober, wo bei euch die Uhr umgestellt wurde PLUS 7 Stunden. Umso weiter wir nach Osten reisen werden, umso mehr Stunden werden uns trennen aber wir werden euch auf dem Laufenden halten.

Dienstag, 8. November 2011

Endlich haben wir es geschafft – raus aus Bunbury

Am Montag den 31.10. haben wir unser Auto gekauft, konnten es aber leider nicht gleich mitnehmen, da Antonio noch eine riesen Kühltruhe ausbauen und für uns einen kleinen Schrank mit Kühlschrank und viel Stauraum einbauen lassen wollte. Jedoch konnte Antonio das nicht selber machen und wir mussten noch auf seinen befreundeten Mechaniker warten, er hat dann am Dienstagabend den Umbau vorgenommen. Somit hatten wir zwar ein Auto, mussten aber leider wieder laufen. 

Wir besorgten dann alle möglichen Utensilien, da in dem Van leider nichts groß drin war außer dem Ausbau. Total komisch im Baumarkt zu stehen und Campingstühle auszusuchen, wir als zwei absolute nicht Camper. Wir kauften noch etwas Geschirr und was man so braucht. Ganz wichtig war Putzkram für den Van. Man glaubt echt nicht wie viel Schmutz, Dreck und Staub in so einem Auto sitzt. Dienstagabend konnten wir es dann endlich abholen und machten gleich noch eine kleine Spritztour zum Mc Donald’s. Da wären wir ohne Auto sonst nie hingekommen, da dieser gefühlte zehn Kilometer Fußmarsch entfernt lag. Mittwoch war dann großer Putztag, leider reichte der nicht aus und am Donnerstagmorgen war das Auto schon wieder weg in der Werkstatt für die kleinen Reparaturen. Unglücklicherweise wurde der Van am Donnerstag nicht fertig, da Teile aus Perth kommen sollten, dies aber nicht taten. Freitag kam dann ein Anruf, wir könnten gegen 17.00 Uhr vorbei kommen. Dann der Moment der Wahrheit, alles soweit ok, dann ging es ans bezahlen. Als wir fragten ob man auch ohne Rechnung zahlen könnte, grinste der Mechaniker. Es machte letztendlich 110 Dollar aus ohne Rechnung zu zahlen. 

Danach ging es an den weiteren Grundputz, da es aber leider um 19.00 Uhr hier schon recht dunkel ist, kamen wir wieder nicht soweit. Wir dachten uns was soll‘s, jetzt waren wir solange in Bunbury da kommt es auf eine oder zwei Nächte auch nicht mehr an. Zumal eine Nacht im Hostel frei ist wenn man sechs Nächte vorher bezahlt hat. 

Samstagmorgen besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten für den Van und beseitigten den Rest des Outbackstaubs der überall hing. Brachten dann noch die frisch gewaschenen Vorhänge an und hatten ein gutes Gefühl um dann am Sonntagmorgen endlich Bunbury zu verlassen. 

Wir fuhren Richtung Süden nach Busselton einem kleinen Badeort den wir besichtigten. Sahen uns auf unserer Weiterfahrt auch Margret River an. Da das Wetter nicht so gut war und es zu regnen anfing entschieden wir uns nach Augusta zu fahren, wo das Wetter leider noch schlechter wurde und es auch langsam zu dämmern begann. So lag es an uns ein lauschiges und möglichst kostenloses Plätzchen für die Nacht zu finden. Das komische hier ist nämlich, dass die Australier ein Volk sind welches super gerne campt und im eigenen Land reist aber campen darf man fast nirgends außer auf Campingplätzen. Da Augusta nicht wirklich groß war, fuhren wir an einen nahegelegen Leuchtturm wo der Indische- und der Südliche Ozean aufeinander treffen. Es ist der südwestlichste Fleck (Cape Leeuwin) von OZ ! In unmittelbarer Nähe davon fanden wir ein super Fleckchen für unser Nachtquartier und parkten den Van. Wir bauten rasch das Bett auf und hatten einen super Blick auf den Ozean, den Leuchtturm und den Sonnenuntergang und das alles vom Schlafzimmer aus.
Die erste und auch erst mal letzte Nacht im Van war ok, es war halt sehr ungewohnt. Aber man hat erstaunlich viel Platz in so einem Campervan. Leider ist es aktuell noch etwas frisch nachts. Am Montagmorgen hieß es dann zeitig aufstehen und den Platz verlassen. Nicht das uns doch noch die Polizei entdeckt. Wir hatten einen langen Weg vor uns bis nach Albany zu unseren neuen Hosts mit denen wir verabredet waren.

Wir fuhren nach Calibridge und sahen unsere erste Schlange, glücklicherweise nur vom Auto aus, auch sahen wir Emus, Kängurus sowie die ersten toten Kängurus am Straßenrand. Dann ging es über Northcliffe durch die Karri Wälder und sehr einsame Straßen nach Pemberton und Denmark, danach erreichten wir Albany. 

Der erste Eindruck von Albany ist sehr nett, genau wie die neuen Hosts. Das Beste ist, dass wir ein eigenes kleines Cottage bei Ihnen auf dem Gelände haben. Wir müssen nur drei Stunden täglich für unsere Unterkunft arbeiten. Die Hosts besitzen zwei Hunde mit denen wir spazieren gehen sollen, welche als „Arbeitszeit“ in unsere drei Stunden fällt. Mal sehen was die nächsten Tage bringen. Die Hauptsache ist, dass wir endlich mal eine neue Stadt entdecken dürfen. 

Was wir euch auch nicht vorenthalten möchten ist ein kleiner Auszug aus einem Blog von einem sehr netten jungen Herren aus Hamburg den wir zufällig in Bunbury - wo auch sonst - kennengelernt haben. Er ist neuen Leuten gegenüber sehr offen und weiß daher von einigen „lustigen“ Geschichten zu berichten die sich alle in unserem Hostel abgespielt haben, aber lest selbst: 

[…] Man sollte uebrigens eine Tv-serie vom Hostelleben machen. Abgesehen davon, dass hier schon sowieso viele Sachen passieren haben acuh 90 prozent ihre persoenliche schlimme geschichte: 
Da waeren zum beispiel der deutsche, dessen freundin ihn verlassen hat, dann einer wo die freundin ihn mit dem besten freund betrogen hat (war n bissl doof weil der sich um 4:30 morgens in unserem zimmer beim freund ausgeheuelt hat) , dann einer wo ein Neuseelaender den Job gekuendigt und alles aufgegeben hat um zu ihr nach australien zu ziehen und sie dann in der ersten woche schluss gemacht hat und zudem hat sein Vater noch Krebs, dann die Familie wo die Tochter mit jedem rummacht, die andere aussieht wie 18 aber eigentlich 12 ist, dann die 3. tochter, die jetzt das baby 3 wochen zu frueh wegen zu hohem blutdrucks bekommen hat, der vater davon abgehauen ist und sie jetzt fuer mindestens 6 wochen hier im hostel mit nem neugeborenen leben wird, dann davon die mutter wo der mann auch einfach abgehauen ist(1. tochter hat ihn nicht gesehen bis sie 18 war), dann waer da noch der alkoholiker der seinen sohn nur einmal im monat sehen kann, der Marine der mit dem ersten trupp in den vietnamkrieg ist und immer noch trauma hat, ein typ der grad jemandem durch ganz australien folgt, weil der ihm geld schuldet und eine frau die jetzt in der 3. beziehung ist wo der mann sie schlaegt und die grad versucht die tochter von dem wegzukriegen und eine frau die einfach nur uebelst auf droge war, die zu einem anderen maedchen gesagt, sie habe gerade ein paar tabletten genommen und solle doch nach 3 stunden versuchen sie aufzuwecken und sonst den Notarzt zu rufen. Aufgewacht ist sie dann auch aber mit starker Schizophrenie(oder wie auch immer man das schreibt) und hat stimmen in ihrem kopf gehoert. Darauf kam dann auch der Arzt, die ham sie dann wieder hingekriegt aber darauf ist sie hier rausgeflogen... Also wird hier eigentlich jeden abend irgendwo getrunken und sich ausgeheult.