Wir sind jetzt genau eine Woche in Albany und werden noch
bis Mittwoch hier bleiben.
Es ist ein kleines Städtchen, mit rund 35 000 Einwohnern, wirklich ganz
nett. Sie haben hier sehr viel Natur und weiße Sandstrände mit türkisem Wasser
– wirklich traumhaft. Da wir uns öfter um die 2 Hunde kümmern und mit ihnen
Ausflüge unternehmen, ist es super das sie auch auf verschiedenen Routen
erlaubt sind. Es gibt allerdings auch Regionen, vor allem in Nationalparks, wo
sie absolut verboten sind.
Wir konnten bei unseren Hosts David und Anne Marie unsere
Koch- und Backtalente unter Beweis stellen, dadurch das sie beide so
beschäftigt sind, fiel das Abendessen kochen öfter in unseren
Zuständigkeitsbereich. Da sie beide Vegetarier sind, konnten wir das Ganze gut meistern.
Wir waren natürlich ab und an mittags mal beim Hungry Jack um dem
Fleischkonsum nicht ganz abzuschwören.
Wir hatten ziemlich chillige Aufgaben, dazu zählten: Holz
was bereits zerhackt war, unter einem Dach stapeln, etwas Mulch auf eine
Rasenfläche verteilen, Unkraut jäten, mit der Wiper Sniper arbeiten, mit den
Hunden spazieren gehen und Burning. Dies war das interessanteste auf dem
Gelände. Hier befanden sich 4 vorbereitetet Holzhaufen und diese sollten wir
runterbrennen. Da das Brennen hier im Moment nur mit einer Genehmigung stattfinden
darf und man mindestens 3 Leute benötigt, bot es sich an, dass wir das mit Anne
Marie taten. Es war wirklich imposant so ein Feuer aus der Nähe zu sehen, wie
schnell so trockene Äste wegfackeln. Feuer ist wirklich eine große Naturgewalt
und wir überlegten uns, dass es bestimmt kein schöner Tod sein würde, mit der
ganzen Hitze und dem Rauch.
Wir lernten hier einige neue Kartenspiele und bekamen
interessante Plätze zu sehen. Albany ist wirklich ein sehr wunderschönes Fleckchen
Erde.
David zeigte uns seinen Arbeitsplatz, wo wir in verschiedene Labore und eine Art Untersuchungsraum blicken durften. Er untersucht Schafe und
Kühe auf Würmer im Darm und Probleme an den Hufen. War wirklich ganz
interessant da, diese ganzen Proben und eingelegten Würmer dort zu sehen.
Sonntagabend wurde Davids Geburtstag etwas nachgefeiert, die
beiden Töchter kamen und einige Freunde der Familie. Wir hatten einen
griechischen Abend, was sehr leckeres Essen beinhaltete und danach einige
Spielerunden. Ein Spiel wo man einen Begriff liest, dann zeichnet und die
anderen in deinem Team müssen erraten was es für ein Wort war- gar nicht so
einfach auf Englisch, aber es war lustig.
Wir haben endlich unsere Bankkarten abgeholt, besitzen also
jetzt ein australisches Konto und können rein theoretisch mit einem Job
beginnen. Die Steuernummer haben wir auch telefonisch erfragt.
Mal sehen wohin uns der Wind oder evtl. ein Job treiben wird :-)
Dank Euren schönen Bildern kann man gut die australischen Landschaften bewundern und sich in die Lebensatmosphäre versetzen
AntwortenLöschenSollten die Bilder noch geiler werden, halte ich das nicht mehr lange aus, schmeisse hier alles hin, und bin in 3 Tagen bei euch. :D
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