Dienstag, 8. November 2011

Endlich haben wir es geschafft – raus aus Bunbury

Am Montag den 31.10. haben wir unser Auto gekauft, konnten es aber leider nicht gleich mitnehmen, da Antonio noch eine riesen Kühltruhe ausbauen und für uns einen kleinen Schrank mit Kühlschrank und viel Stauraum einbauen lassen wollte. Jedoch konnte Antonio das nicht selber machen und wir mussten noch auf seinen befreundeten Mechaniker warten, er hat dann am Dienstagabend den Umbau vorgenommen. Somit hatten wir zwar ein Auto, mussten aber leider wieder laufen. 

Wir besorgten dann alle möglichen Utensilien, da in dem Van leider nichts groß drin war außer dem Ausbau. Total komisch im Baumarkt zu stehen und Campingstühle auszusuchen, wir als zwei absolute nicht Camper. Wir kauften noch etwas Geschirr und was man so braucht. Ganz wichtig war Putzkram für den Van. Man glaubt echt nicht wie viel Schmutz, Dreck und Staub in so einem Auto sitzt. Dienstagabend konnten wir es dann endlich abholen und machten gleich noch eine kleine Spritztour zum Mc Donald’s. Da wären wir ohne Auto sonst nie hingekommen, da dieser gefühlte zehn Kilometer Fußmarsch entfernt lag. Mittwoch war dann großer Putztag, leider reichte der nicht aus und am Donnerstagmorgen war das Auto schon wieder weg in der Werkstatt für die kleinen Reparaturen. Unglücklicherweise wurde der Van am Donnerstag nicht fertig, da Teile aus Perth kommen sollten, dies aber nicht taten. Freitag kam dann ein Anruf, wir könnten gegen 17.00 Uhr vorbei kommen. Dann der Moment der Wahrheit, alles soweit ok, dann ging es ans bezahlen. Als wir fragten ob man auch ohne Rechnung zahlen könnte, grinste der Mechaniker. Es machte letztendlich 110 Dollar aus ohne Rechnung zu zahlen. 

Danach ging es an den weiteren Grundputz, da es aber leider um 19.00 Uhr hier schon recht dunkel ist, kamen wir wieder nicht soweit. Wir dachten uns was soll‘s, jetzt waren wir solange in Bunbury da kommt es auf eine oder zwei Nächte auch nicht mehr an. Zumal eine Nacht im Hostel frei ist wenn man sechs Nächte vorher bezahlt hat. 

Samstagmorgen besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten für den Van und beseitigten den Rest des Outbackstaubs der überall hing. Brachten dann noch die frisch gewaschenen Vorhänge an und hatten ein gutes Gefühl um dann am Sonntagmorgen endlich Bunbury zu verlassen. 

Wir fuhren Richtung Süden nach Busselton einem kleinen Badeort den wir besichtigten. Sahen uns auf unserer Weiterfahrt auch Margret River an. Da das Wetter nicht so gut war und es zu regnen anfing entschieden wir uns nach Augusta zu fahren, wo das Wetter leider noch schlechter wurde und es auch langsam zu dämmern begann. So lag es an uns ein lauschiges und möglichst kostenloses Plätzchen für die Nacht zu finden. Das komische hier ist nämlich, dass die Australier ein Volk sind welches super gerne campt und im eigenen Land reist aber campen darf man fast nirgends außer auf Campingplätzen. Da Augusta nicht wirklich groß war, fuhren wir an einen nahegelegen Leuchtturm wo der Indische- und der Südliche Ozean aufeinander treffen. Es ist der südwestlichste Fleck (Cape Leeuwin) von OZ ! In unmittelbarer Nähe davon fanden wir ein super Fleckchen für unser Nachtquartier und parkten den Van. Wir bauten rasch das Bett auf und hatten einen super Blick auf den Ozean, den Leuchtturm und den Sonnenuntergang und das alles vom Schlafzimmer aus.
Die erste und auch erst mal letzte Nacht im Van war ok, es war halt sehr ungewohnt. Aber man hat erstaunlich viel Platz in so einem Campervan. Leider ist es aktuell noch etwas frisch nachts. Am Montagmorgen hieß es dann zeitig aufstehen und den Platz verlassen. Nicht das uns doch noch die Polizei entdeckt. Wir hatten einen langen Weg vor uns bis nach Albany zu unseren neuen Hosts mit denen wir verabredet waren.

Wir fuhren nach Calibridge und sahen unsere erste Schlange, glücklicherweise nur vom Auto aus, auch sahen wir Emus, Kängurus sowie die ersten toten Kängurus am Straßenrand. Dann ging es über Northcliffe durch die Karri Wälder und sehr einsame Straßen nach Pemberton und Denmark, danach erreichten wir Albany. 

Der erste Eindruck von Albany ist sehr nett, genau wie die neuen Hosts. Das Beste ist, dass wir ein eigenes kleines Cottage bei Ihnen auf dem Gelände haben. Wir müssen nur drei Stunden täglich für unsere Unterkunft arbeiten. Die Hosts besitzen zwei Hunde mit denen wir spazieren gehen sollen, welche als „Arbeitszeit“ in unsere drei Stunden fällt. Mal sehen was die nächsten Tage bringen. Die Hauptsache ist, dass wir endlich mal eine neue Stadt entdecken dürfen. 

Was wir euch auch nicht vorenthalten möchten ist ein kleiner Auszug aus einem Blog von einem sehr netten jungen Herren aus Hamburg den wir zufällig in Bunbury - wo auch sonst - kennengelernt haben. Er ist neuen Leuten gegenüber sehr offen und weiß daher von einigen „lustigen“ Geschichten zu berichten die sich alle in unserem Hostel abgespielt haben, aber lest selbst: 

[…] Man sollte uebrigens eine Tv-serie vom Hostelleben machen. Abgesehen davon, dass hier schon sowieso viele Sachen passieren haben acuh 90 prozent ihre persoenliche schlimme geschichte: 
Da waeren zum beispiel der deutsche, dessen freundin ihn verlassen hat, dann einer wo die freundin ihn mit dem besten freund betrogen hat (war n bissl doof weil der sich um 4:30 morgens in unserem zimmer beim freund ausgeheuelt hat) , dann einer wo ein Neuseelaender den Job gekuendigt und alles aufgegeben hat um zu ihr nach australien zu ziehen und sie dann in der ersten woche schluss gemacht hat und zudem hat sein Vater noch Krebs, dann die Familie wo die Tochter mit jedem rummacht, die andere aussieht wie 18 aber eigentlich 12 ist, dann die 3. tochter, die jetzt das baby 3 wochen zu frueh wegen zu hohem blutdrucks bekommen hat, der vater davon abgehauen ist und sie jetzt fuer mindestens 6 wochen hier im hostel mit nem neugeborenen leben wird, dann davon die mutter wo der mann auch einfach abgehauen ist(1. tochter hat ihn nicht gesehen bis sie 18 war), dann waer da noch der alkoholiker der seinen sohn nur einmal im monat sehen kann, der Marine der mit dem ersten trupp in den vietnamkrieg ist und immer noch trauma hat, ein typ der grad jemandem durch ganz australien folgt, weil der ihm geld schuldet und eine frau die jetzt in der 3. beziehung ist wo der mann sie schlaegt und die grad versucht die tochter von dem wegzukriegen und eine frau die einfach nur uebelst auf droge war, die zu einem anderen maedchen gesagt, sie habe gerade ein paar tabletten genommen und solle doch nach 3 stunden versuchen sie aufzuwecken und sonst den Notarzt zu rufen. Aufgewacht ist sie dann auch aber mit starker Schizophrenie(oder wie auch immer man das schreibt) und hat stimmen in ihrem kopf gehoert. Darauf kam dann auch der Arzt, die ham sie dann wieder hingekriegt aber darauf ist sie hier rausgeflogen... Also wird hier eigentlich jeden abend irgendwo getrunken und sich ausgeheult.


Montag, 31. Oktober 2011

Und täglich grüßt das Bunbury


Man traut es sich ja kaum zu schreiben, aber wir sind mal wieder in Bunbury gelandet. Alle guten Dinge sind drei – so sagt man! Wir haben drei Nächte in Balingup verbracht. Auch hier haben wir über helpx bei einem netten Rentnerpaar Unterkunft gefunden. Das Pärchen betreibt ein Bed & Breakfast und nimmt immer wieder helpx’er auf. So nett auch die zwei Rentner waren, stellte sich die Arbeit als moderne Sklaverei heraus beziehungsweise als Zwangsarbeit für Häftlinge. Die gute Dame des Hauses wollte das wir eine Steinmauer an einem Hang bauen! Das haben wir dann nach zwei Tagen hingeworfen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir keine Teenager sind die alles mit sich machen lassen. Zu erwähnen sind auch die ausgiebigen Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeitaktivitäten in Balingup! Jeder der fünf Läden schließt um 16.00 Uhr, so sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass das reisen ohne Auto hier ziemlich bescheiden ist.  Wir hoffen mal auf das Sprichwort – alle guten Dinge sind drei – denn in der zweiten Kalenderwoche im November sind wir in Albany bei weiteren Hosts. Mal sehen was dabei rauskommt. In Balingup haben wir jedoch unsere ersten wilden Kängurus und Emus gesehen und konnten ein paar Wanderungen in die Natur unternehmen.
Aktuell sind wir im Wander Inn Hostel und zahlen die teuren Übernachtungen im so schönen Bunbury. Aufgrund unseres nicht eingeplanten Zwischenstopps in Bunbury haben wir uns auf die weitere Entdeckungstour der Stadt begeben. Wir besuchten einen kleinen Park in dem wir Kängurus streicheln durften und unseren ersten Wombat gesehen haben. Erwähnenswert ist auch, dass die Stadt mit ihren rund 35.000 Seelen als die Hauptstadt des Südwestens gehandelt wird. So bekommt ihr mal einen Eindruck was das Wort Stadt hier zu bedeuten hat.
Eine schöne Neuigkeit ist, dass wir einen Campervan gekauft haben. Doch was das für ein Auto ist kommt später, erst möchten wir erzählen wie wir zu diesem Fahrzeuge gekommen sind.
Auf dem Weg nach Pinjarra waren wir auf der Suche nach einem Cafe, um was zu trinken und die Zeit bis zur Abfahrt totzuschlagen. Wir liefen mit unseren schweren Backpacks rum und fanden leider keins. Da kam ein Herr und fragte uns ob er uns helfen könnte –Are you lost? Wir erklärten ihm, dass wir auf der Suche nach einem Kaffeeladen sind der hier um die Ecke sein sollte. Er wollte uns direkt dahin fahren – super freundlich – Aussie halt. Der Laden war uns jedoch zu weit weg (in OZ sind 2km um die Ecke) und daraufhin hat der gute Mann uns in sein Haus auf einen Kaffee eingeladen. Er wohnt nämlich direkt gegenüber vom Bahnhof. Er und seine Frau (Antonio & Rose) sind vor etwa 30 Jahren aus Italien gekommen. So quatschten wir etwa eine Stunde lang im Wohnzimmer der beiden, dabei stellte sich raus, dass sie einen Campervan besitzen. Antonio erzählte uns, dass er hin und hergerissen ist das Auto zu verkaufen. Jedoch war das Auto kein großes Thema in unserer netten Runde.

Nach unserer dritten Ankunft in Bunbury (aus Balingup) dachten wir uns, lass uns einfach mal fragen ob die uns das Auto vielleicht verkaufen wollen. Fragen kostet ja nichts, also rüber auf die andere Straßenseite und klingeln. Leider war keiner da und so hinterließen wir einen Zettel mit unserem Interesse am Fahrzeug – das war am Donnerstag. Heute hatten wir einen Termin zur Fahrzeugbesichtigung und siehe da, so schnell kann es gehen – GEKAUFT!

Wir haben eine Proberunde gedreht und das Auto in einer Werkstatt durchsehen lassen. Antonio wollte für das Auto 3.000$ und sprach von einem super Preis, da wir uns schon jetzt besser kennen und doch Freunde sind. Nach der Inspektion kam raus, dass wir für rund 1.000$ Reparaturen durchführen lassen müssen. So konnten wir Antonio auf 2.300$ runter handeln. Das ist für einen Campervan hier in OZ ein sehr guter Preis. Die Gebrauchtwagenpreise sind teilweise sehr utopisch und überzogen. Des Weiteren kommt hinzu, dass die Saison los geht und die Traveller ins Land strömen und jeder Dritte einen Campervan kaufen möchte. Wenn man die Preise im Internet vergleicht, so haben wir mehr als einen guten Deal gemacht. Nun wird das Auto am Donnerstag repariert. Laut dem Mechaniker sollte das gute Stück eine Kontinent Umrundung überstehen.  
We will see and have no worries like the people here say.  

Dienstag, 25. Oktober 2011

Zurück im schönen Bunbury


Wir haben letzten Mittwoch Bunbury verlassen um zurück nach Pinjarra zu unseren Hosts zu fahren. Diesmal war auch wirklich Kevin da um uns am Bahnhof abzuholen, nicht ganz so pünktlich wie wir es uns vorgestellt hatten nach dem Dilemma des letzten Sonntags, aber er war da. Wir fuhren so etwa 15 Minuten aus der „Stadt“ raus bis zu seinem „Anwesen“. Sie nannten es Coinda Garden, wir nannten es das größte Messidrecksloch was wir bis dahin gesehen hatten. Wir hatten zwar unser eigenes Zimmer, das war aber auch somit das einzige positive neben der süßen Katze Sally und dem verrückten Hund. Wir kennen so ein zu geramschtes Haus echt nur aus dem Fernsehen, das Ganze wäre halb so schlimm wenn es wenigstens sauber gewesen wäre, aber der letzte Grundputz lag bestimmt ein gutes Jährchen zurück. Die Familie an sich war ganz nett, da kann man nichts sagen.
So jetzt zu unserer Arbeit, wir fingen morgens um 8 Uhr an und machten den ganzen Tag sogenanntes „thinning“.  Echt super öde, man musste an Nektarinen Bäumen die Früchte reduzieren damit die übrigen größer werden und das haben wir bis mittags meistens so bis 15 Uhr gemacht, natürlich mit Pausen zwischendrin, öde! Wir fragten am zweiten Tag so gegen Mittag ob wir eine andere Arbeit machen könnten, darauf ging der Gute gar nicht ein. Daraufhin beschlossen wir, dass wir hier keine 2 oder 3 Wochen bleiben wollen. Hinzu kam, dass Lukas echt eine üble Allergie bekam was wahrscheinlich mit den Tieren, dem Staub und den Pollen zu tun hatte. Wir entschieden die Farm bzw. Familie am Samstag zu verlassen. Die kleine Tochter machte ein Erinnerungsfoto von uns, wir jedoch wussten nicht was wir dort hätten fotografieren sollen. Um 10.42 Uhr kam der Zug nach Bunbury- endlich dort weg das war sehr erleichternd.

In Bunbury gingen wir diesmal in ein anderes Hostel, welches aber denselben Inhaber hatte wie das Erste. Wir gingen ein bisschen shoppen und spazierten am Strand. Am Sonntag hatte das Dolphin Discovery Center Tag der offenen Tür, also gingen wir dort hin und sahen wirklich unsere ersten freie Delfine.
Wir suchen nach wie vor ein vierrädriges Gefährt für unsere Reise, jedoch ist das Angebot hier auf dem Land etwas mager. Dafür haben wir über helpx eine neue Unterkunft für die nächste Woche organisieren können.
Am Montag geht um 16.20 Uhr unser Bus nach Balingup. Wir hoffen sehr, dass es eine schönere Erfahrung wird, von der wir natürlich berichten werden. Wir wollen eine Woche dort bleiben, mal sehen wie lange wir es dort aushalten...
Es gibt zwar nicht viele neue Bilder aber dennoch ein paar.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Perth – Pinjarra – Bunbury


Unsere Steuernummer haben wir mittlerweile beantragt und auch eine australische Handynummer ist jetzt in unserem Besitz.
Wir haben Perth ein wenig weiter entdeckt und haben uns zum Beispiel den Swan River angesehen, waren auch im Zoo von Perth und haben den Kings Park besichtigt. Angeblich ist es der größte Park der Welt den eine Stadt besitzt, wohl größer als der Central Park in NY. Perth an sich ist recht busy und nach einer netten Unterhaltung am Bahnhof mit einem Australier, der sogar ein paar Brocken Deutsch konnte wohl doch keine so tolle Stadt. Er erzählte uns, dass die Stadt viele Probleme mit Drogen und Kriminalität hätte. Daher auch die starke Präsenz der Polizei in Perth. Die sind wirklich die ganze Nacht unterwegs, oftmals mit Fahrrad. Des Weiteren wäre der Aborigine Anteil der Bevölkerung am höchsten in Australien was seiner Meinung zu weiteren Problemen führt, jedoch möchten wir das nicht bewerten und können es auch nicht. Perth gehört nach Sydney zu der zweit teuersten Stadt in Australien, ein guter Grund wieso wir Perth verlassen haben :-).
Ein kleiner Exkurs in Sachen abends weggehen: Ein sehr oft zu beobachtendes Phänomen der Jugend in Perth ist das tragen sehr knapper Kleider.  So knapp, dass man eigentlich schon wieder das gute Stück weglassen könnte. Dieses Phänomen ist jedoch in allen Gewichtsklassen zu beobachten, so dass es mal lustig oder auch schmerzhaft für die Augen werden kann. Die australische Jugend versteht es „offensichtlich“  (in jeder Hinsicht) zu feiern. Weitere Ausführungen möchte ich hier jetzt nicht niederschreiben.
Eigentlich wollten wir zu unseren Hosts nach Pinjarra. Das hat leider nicht ganz geklappt, so haben wir die letzten Tage in Bunbury verbracht. Die Stadt hat rund 30.000 Einwohner und ist recht niedlich und liegt direkt am Meer. Unser Hostel ist eine Minute zu Fuß vom Meer und eine Minute von der Innenstadt entfernt. Es ist recht „sauber“ und die Leute hier sind echt locker drauf. Es gefällt uns auf jeden Fall viel besser als das Hostel in Perth. Haben auch hier die Annehmlichkeit eines Doppelzimmers vorgezogen. Das Tolle ist es gibt hier kostenlose Fahrrädern mit denen wir fast die ganze Stadt erkundet haben. Achtung: Helmpflicht in Australien! Das gibt bestimmt Muskelkater am nächsten Tag. Direkt um die Ecke gibt es eine Bucht in der jeden Morgen Delphine sind, leider haben wir bis jetzt noch keine gesehen. Dafür haben wir eine Langhalsschildkröte getroffen. Hier gibt es an jeder Ecke Papageie oder Kakadus die frei Leben (klingt komisch, die frei Leben). Die letzten Tage waren recht warm. Abends wird es jedoch frisch, man merkt wie der Sommer kommt. Aber auch hier gibt es den ersten Weihnachtsschmuck in den Geschäften zu kaufen. Alles etwas absurd wenn man die sommerlichen Temperaturen bedenkt. Wir werden ab Mittwoch wenn alles klappt dann bei unseren Hosts in Pinjarra unterkommen und so eine oder zwei Wochen verbringen um Kosten zu sparen. Mittlerweile macht sich bemerkbar wie praktisch ein eigenes Auto wäre, welches wir vielleicht in Angriff nehmen werden.   
 Nun gibt es wie immer ein paar Bilder …

Freitag, 14. Oktober 2011

Hong Kong die Zweite und Macau


Die letzten Tage in Hong Kong waren leider von schlechtem Wetter bestimmt. Es regnete immer wieder Mal. Nichts desto trotz waren wir ordentlich unterwegs und haben zum Beispiel den Bird Market oder den Ladies Market besucht. Besonders schön ist der Hong Kong Park auf der gleichnamigen Insel oder auch der Kowloon Park. Eigentlich wollten wir uns in Hong Kong mit einigen günstigen Sachen eindecken, eigentlich! Leider mussten wir feststellen, dass die Preise hier auf europäischem Niveau sind.
Am vorletzten Tag sind war dann trotz regnerischem Wetter mit einer Fähre nach Macau gestartet und haben uns das Las Vegas von Asien angeschaut. Glückspiel ist wohl verboten, außer an diesem einen Ort. Selbstverständlich haben auch wir versucht einen schnellen Dollar in einem der vielen Casinos zu machen, leider mit wenig Erfolg. Mit einem Besuch der Innenstadt und einigen Attraktionen wie zum Beispiel dem Monte Fort, Ruinas de Sao Paulo oder dem A Mu Temple war der Tag auch schon wieder rum und es ging zurück nach Hong Kong. Da man aus Hong Kong offiziell ausreisen muss und in Macau einreist (das Ganze natürlich auch wieder umgekehrt) ist eine ganze Seite in unseren Pässen schon voll mit Stempeln.  
 Natürlich gibt es auch wieder einige Fotos von Hong Kong und Macau.

 
Mittlerweile sind wir in Perth/ Australien angekommen und kümmern uns in den ersten Tagen um einige Formalitäten wie Steuernummer, Handykarte und Bankkonto. Da wir spät nachts gelandet sind haben wir uns ein Taxi zum Hostel gegönnt, da um diese Uhrzeit kein Bus mehr fuhr. Hier haben sich unsere ersten Australischen Dollars schon sehr ausgezahlt. Unser Hostel ist das Governor Robinsons welches gerade mal zehn Gehminuten von der Innerstadt entfernt liegt. Hier ein paar Straßen weiter spielt sich das Nachtleben von Perth ab und es sind jeden Tag Partys. Man merkt, dass hier viele Leute (Backpacker) offensichtlich viel Zeit haben um Party zu machen. Wir haben uns erst einmal ein Doppelzimmer gegönnt, da es „nur“ 12 Dollar mehr die Nacht kostet als ein 8 Bettzimmer. Das Bad und die Küche sind für uns zwei Verwöhnte doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Auch haben wir hier eine Ladung Klamotten gewaschen. Es gibt im Hostel kein WiFi, der PC der hier steht kostet 4$ die Stunde was Wucher ist. In der Stadt gibt es einige Möglichkeiten kostenlos zu surfen wie den Mc Doof oder die Bibliothek. Das macht das surfen etwas schwieriger, da wir zum Beispiel unsere Steuernummer online beantragen wollen oder einfach nach anderen Schlafmöglichkeiten Ausschau halten. Hierzu müssen wir dann unser Notebook mit samt wichtigen Unterlagen in die Stadt tragen. Wir halten Euch auf dem neusten Stand…no worries.



Sonntag, 9. Oktober 2011

Hong Kong - Erster Eintrag


Endlich ging es nach der Verabschiedung von Familie und Freunden am Flughafen los, doch weit kamen wir nicht. Nach dem Boarding hörten wir etwas von „Bad News“ vom Piloten! Eine Stunde warten aufgrund von starkem Wind war angesagt. Das ausgezeichnete Entertainment-System von Cathay machte die Stunde erträglicher. Dann ging es los, 9.157,609 Kilometer Richtung Süd-Osten. Der Flug war soweit ganz gut, nur leider mangelt es uns an Schlaf. Das Hotelzimmer ist wie erwartet recht klein aber bietet eine richtige Dusche was nicht überall in Hong Kong der Fall ist in unserer Preiskategorie.
Wir waren die letzten zwei Tage unterwegs und konnten ein wenig von Hong Kong kennen lernen. Hong Kong ist verdammt laut und stinkt  aber sieht an vielen Stellen sehr schön aus. Für ein Stop-Over lohnt es sich auf jeden Fall. Wir waren ein wenig erschreckt über die Preise hier. Günstig ist woanders aber nicht in  Hong Kong. So kosten hier ein paar Badelatschen zwischen 10 und 20 Euro. Die Öffis hier sind sehr günstig und super ausgebaut. Natürlich waren wir in ein paar Gourmet-Garküchen und haben das leckere und vielfältige Essen probiert. Naja, ich finde alles lecker. Verena sieht das etwas anders. Den guten alten Mc Doof gibt es an jeder Ecke und der schmeckt fast wie zu Hause und ist bezahlbar.  
Uns geht es gut und wir werden uns die verbleibenden Tage durch Hong Kong treiben lassen. Wir denken Fotos sagen mehr, deshalb gibt es hier einige davon: (Wenn man auf das Album klickt kommt man direkt in zu den Bildern)

Mittwoch, 21. September 2011

kurz vor 12


Die Zeit rennt...und wir fliegen bald um die halbe Welt. Alleine der Gedanke flößt ordentlichen Respekt ein, denn es geht nicht nach 2 Wochen Urlaub wieder nach Hause! 

Zurzeit heißt es die Wohnung in Kisten verpacken oder Möbel verkaufen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir bis zum letzten Tag im August beide arbeiten müssen. Da bleibt nicht viel Zeit abends großartig etwas zu organisieren. Die letzten 2 Wochen werden noch ein wenig stressig. 

Wir haben bis heute auch noch nicht mal unsere Rucksäcke Probe gepackt :-). Mal sehen was alles zu Hause bleiben muss. Jedoch sind wir da sehr zuversichtlich.