Wir waren ziemlich gespannt was uns in Phuket erwarten
würde, schließlich ist es ja eine der bekanntesten Inseln von Thailand. Wir
landeten also am Flughafen, liefen problemlos durch die Passkontrolle und
erhielten unser Visum für 30 Tage. Nach einem Weiterflug fragte hier niemand,
so gings weiter in die Ankunftshalle. Dort standen wieder hunderte von
Einheimischen mit Zetteln in der Hand, diesmal leider nicht für uns, was nichts
machte, denn man wurde eh alle 10 Sekunden angesprochen, ob man denn ein Taxi
oder einen Mini Van bräuchte oder ob man vielleicht ein Auto mieten wolle. Wir
wollten nichts von alledem, sondern einfach nur mit dem öffentlichen Bus rein
nach Phuket Town. Die Haltestelle hatten wir schnell gefunden, setzten uns dort
hin und hatten gerade mal 15 Minuten zu warten bis zum nächsten Bus. Es kam ein
Taxifahrer nach dem nächsten der uns natürlich ein super Angebot machen wollte,
das war schon etwas nervig. Mit der Zeit setzte sich ein weiterer Tourist aus
Japan neben uns, der auch den Bus bevorzugte, neben ihm saß bereits ein Thai
Mädchen, die irgendwann mit dem Taxifahrer versuchte uns drei zu überreden,
doch zu viert ein Taxi in die Stadt zu nehmen. Dies lehnten wir alle drei
großzügig ab, wir sind uns ziemlich sicher, dass die Fahrt für uns zu viel und
für sie wahrscheinlich gar nichts gekostet hätte. Der Bus kam auch nach 15
Minuten Verspätung immer noch nicht am Flughafen an. Es war eine weitere junge
Frau an die Bushaltestelle gekommen auch sie wollte günstig in die Stadt. Als
nach weiteren 25 Minuten immer noch keine Spur von dem Bus zu sehen war, rief
Lukas einfach mal bei der Hotline der Gesellschaft an. Es stellte sich raus, dass
es einen Unfall gab und heute überhaupt kein Bus mehr vom Flughafen abfahren
würde, schön dass wir das jetzt wussten. Gleich kam wieder der Taxifahrer, der
meinte, seht ihr, ich hätte euch schon längst gefahren, ja aber zu was für
einem Preis und wir haben ja eh Zeit. Wir liefen also zurück in die Ankunftshalle,
wo wir ein günstiges Angebot für einen Minivan in die Stadt gesehen hatten. Die
freundliche Dame am Schalter meinte gleich, der Van fährt aber nur wenn ihr
mindestens 7 Personen seid und der nächste Flieger würde erst in einer Stunde
landen. Sie bot uns ein Taxi an, was aber gleich fahren würde, dieses würde für
jeden etwas mehr kosten. Wir sprachen mit dem Japaner und der Frau sie waren
einverstanden und so wollten wir uns das Taxi in die Stadt teilen. Als wir alle
vier mit unserem Ticket an den Taxistand kamen, fragte der Fahrer wie viele
Personen wir denn wären, als wir ihm 4 sagten, ging er ans Auto zurück. Kurz
darauf öffnete sich die Beifahrertür und wer stieg aus dem Taxi? Na dieses
Thaimädchen von der Bushaltestelle, Pech gehabt, denn das Auto war voll.
Während der Fahrt kamen wir etwas mit der Frau ins Gespräch,
sie war Australierin, aber mit italienischem Pass und so kam es, dass sie im
Moment in Berlin lebt und arbeitet und hier gerade Urlaub gemacht hat. Sie
hatte in 6 Stunden einen Weiterflug nach Singapur und wollte die Zeit nutzen um
sich die Stadt anzusehen, sie empfahl uns auch einen der Strände in Phuket, der
ja so schön sein sollte. Auf einmal hielt das Taxi an einer Art Büro an, der
Fahrer stieg einfach aus und eine Frau öffnete die Tür hinter dem Beifahrer und
fragte mal bei uns rein, in welches Hotel an den Stränden wir denn
transportiert werden sollten. Wir grinsten sie alle an und meinten gar kein
Hotel, einfach nur in die Stadt. Das konnte die Frau absolut nicht
nachvollziehen und fragte noch einige Male nach. Sie sagte dann noch etwas von,
in der Stadt ist doch gar nichts, da gibt es keine Hotels und nichts nur einen
Tempel. Lukas meinte dann, na im schlimmsten Fall schlafen wir dann einfach im
Tempel, da gibts kostenlos Essen und Übernachtungsmöglichkeiten. Wir lachten
alle, die Frau schlug die Tür zu. Wir warteten und warteten auf den Fahrer, als
wir kurz davor waren auszusteigen und ihn fragen wollten, wann er denn jetzt
weiter fährt, kam er. Als wir ein paar größere Häuser erreichten, meinte er
Phuket Town und hielt einfach an, wir fragten ihn, wo wir genau seien, nach
einem Straßennamen oder ähnlichem, seine Antwort immer wieder Phuket Town. Da
keiner von uns Anstalten machte auszusteigen, fuhr er langsam immer weiter. Wir
sagten, wir wollen ins Zentrum der Stadt, erblickten auch dann einen
Straßennamen und wir hatten uns tatsächlich dem Zentrum genähert. Alle stiegen
aus, wir verabschiedeten uns von der kleinen Zweckweggemeinschaft und jeder
ging seinen Weg.
Wir fragten einen älteren Mann nach dem Weg zu Hotels,
dieser antwortet uns sofort in Englisch, wo es lang geht. Damit hatten wir
nicht gerechnet, aber man muss echt mal sagen, dass bis jetzt, in all den
Ländern, die wir die letzten Wochen besucht haben, viele ältere Leute über 60
locker englisch gesprochen haben, da sollte sich Deutschland mal eine Scheibe
von abschneiden. Weiter gings also in der Stadt, es gab ziemlich viele
Restaurants, Geschäfte und Hotels, wie gut, dass die Frau meinte, hier gibt es
nichts. Wir sahen auf einer Art Hauptstraße, ein Schild in eine Nebengasse mit
der Aufschrift Hotel und liefen einfach mal rein und erkundigten uns nach dem
Preis.
Zu unserem Erstaunen viel billiger als das Hotel an sich
wirkte, auf Grund der Nebensaison, wir ließen uns das Zimmer zeigen und wir
waren echt baff, was man hier für Zimmer für nicht mal 18 Euro die Nacht
bekommt, wenn wir da an Malaysia zurück denken, da konnte man von solchen
Zimmern zu diesen Preisen echt nur träumen. Wir buchten gleich 3 Nächte, da uns
das Zimmer so gut gefiel. Wir schliefen aus, relaxten etwas, ließen uns durch
die Gassen treiben und konnten hier tatsächlich für einen Euro pro Person
lecker essen. Es gibt in der Stadt, viele so fahrbare Roller mit einer Art
Beiwagen, in dem dann eine ganze Küche Platz findet und man sich verschiedene
Sachen wie Wurst oder Fisch entweder grillen oder in Fett frittieren lassen
kann. Wir probierten ein paar Sachen aus, die wirklich lecker schmeckten, das
Ganze gab es dann in einem kleinen Plastikbeutel mit Gurkenstückchen unten drin
und zwei Holzspießen- mal was anderes.
Die Stadt an sich ist nicht so schön, erinnerte uns etwas an
Penang, gibt hier halt auch viele alte Häuser, die wenigsten, sind renoviert,
die Geschäfte etwas ramschig und man konnte fast überall alles kaufen. Es gab
wenig Touris und die Preise sprachen für sich. Wir liefen abends über einen
Markt, wo man viel Obst und Gemüse kaufen konnte, an jedem Stand lief ein
Fernseher, da die Thailändische Volleyballmannschaft spielte. Die
Stromversorgung grenzt auch wieder an ein Wunder, bei diesem Kabelchaos, aber
es scheint zu funktionieren. Wir sahen hier unsere ersten Tsunami
Evakuationsschilder, schon komisch, aber gut zu wissen, dass es jetzt welche
gibt. Das Zimmer war ohne Frühstück, was kein Problem war, da man an jeder Ecke
welches bekommen konnte, sogar als take away. Der Kaffee und die Soßen wurden
dann immer in kleine Plastikbeutel verpackt und man konnte alles auf dem Zimmer
genießen.
Wir überlegten, wo es als nächstes hingehen sollte und
nahmen uns den Rat der Australierin zu Herzen und fuhren mit dem öffentlichen
Bus nach Kata Beach.
Wieder mal ein Erlebnis, wir kletterten in den Bus, rustikal
aber wenigstens etwas offen, dass Luft reinkam. Abkassiert wurde erst, nachdem
wir ungefähr 25 Minuten gefahren waren. Da es am Straßenrand keine Haltestellen
gibt und wir ja wieder keinen Ahnung hatten wo unser Hotel in Kata Beach wäre,
fragte wir während einer kleinen Tankpause, den Fahrer des Busses, ob er uns
freundlicherweise Bescheid sagen könnte, wenn wir denn dann da wären. Er
nickte, das war für uns in Ordnung. Wir hielten immer wieder einfach auf der
Straße an und die Passagiere stiegen aus, wir waren dann die letzten, wurden an
einem Luxushotel nah am Strand rausgeworfen. Mit unserem Handynavi machten wir
uns bei strahlendem Sonnenschein und dem Gepäck auf dem Rücken auf die Suche.
Wir liefen und liefen aber irgendwie kam nicht das Hotel. Dann bemerkten wir,
dass das Handy, dummerweise, das Hotel in den Google Maps falsch anzeigte, wir
liefen ein Stück zurück, dann fanden wir ein Taxi das uns an unser Hotel fuhr.
Wir checkten ein und bekamen das Zimmer zu sehen, ein
Glücksgriff, groß, hell, sauber, sogar einen Kühlschrank und einen kleinen
Tisch mit 2 Stühlen gab es für 12,50 Euro mit Klima und Frühstück. Wir luden die Sachen ab, zogen uns um und
wollten erst mal an den Strand.
Nach unzähligen Thais die uns angesprochen haben, ob wir
nicht eine Massage, Pediküre, Essen oder Klamotten kaufen wollten, erreichten
wir den Strand. Man glaubte mal wieder nicht das es Nebensaison sein sollte, so
viele Leute auf den bezahlten Liegen, echt unglaublich, wollen gar nicht wissen,
was hier abgeht zur Hochsaison. Suchten uns ein Plätzchen und wollten uns im
Meer abkühlen. Schon auf dem Weg dorthin sah man am Strand, leere Flaschen,
Tüten, Kleiderbügel, Papierfetzen und kaputte Badelatschen angespült. Trotzdem
rein ins Wasser, für ein paar Minuten, in denen spülte es einem so viele Tüten
und Plastik um die Beine, das war echt widerlich, also nix wie raus. Haben ein bisschen
die Sonne auf der Haut kitzeln lassen und die Leute bewundert die am Strand
ihre Kinder spielen ließen, wie wenn es sauber wäre. Den Sonnenuntergang konnte
man auch nicht so genießen, da auf einmal ein Jeep angefahren kam, der 2 Meter
neben uns parkte. 4 Einheimische sprangen heraus und fingen an, ein kleines
Restaurant aufzubauen- sehr idyllisch.
Die nächsten Tage hatten wir absolut kein Glück mehr mit dem
Wetter und es regnete echt viel, so nutzten wir immer die kurzen Regenpausen um
etwas durch den Ort zu laufen. Es gab wieder viel zu viel Kram, in viel zu
vielen Geschäften zu kaufen und eigentlich gab es fast nur Russische Touristen.
Wir beschlossen uns etwas zu gönnen und buchten eine
einstündige Massage und danach gab es noch eine Fußbehandlung. Die Massage war
sehr entspannend und angenehm, die Stunde verging viel zu schnell. Außerdem
buchten wir eine organisierte Tour, die uns zu einer James Bond Insel bringen
sollte. Am nächsten Morgen gings los, wir wurden von einem Minivan abgeholt in
dem fast wieder nur Russen saßen, luden
weitere Urlauber ein und nach 2 Stunden Fahrt erreichten wir einen kleinen Pier
(Phang Nga Bay). Hier warteten schon andere Leute, dann war die nette kleine
Reisegruppe von 32 Personen komplett und alle stiegen aufs Speedboot.
Bis jetzt hatte es noch nicht geregnet, der Himmel zog sich
aber zu und war sehr grau. Kurz bevor wir unseren ersten Stop (Panag Island)
erreichten, fing es stark zu regnen an. Wir hielten also an der Insel, wo schon
drei weitere Boote ankerten und rauf gings auf die Insel. Auf Grund des Regens
suchten wir uns einfach nur ein Plätzchen im Trockenen und saßen die Zeit ab,
alle wieder an Bord und weiter gings an versteckte Inseln. Auf diese durften
wir nicht drauf, da alle Inseln in einem Nationalpark liegen und zumindest
einige, komplett für Touren tabu sind. Wir genossen den Ausblick und schon
hatten wir auch, die benannte James Bond Insel erreicht. Es wurde dort wohl,
der 1974 aufgenommene James Bond Film gedreht, daher der Name. Wir kletterten
den Weg über Wurzeln entlang, bis wir an eine Art Strand kamen, dort vergaß man
wieder, dass man eigentlich auf einer Insel war. Touristen über Touristen und
lauter aufgebaute Verkaufsstände mit Krims Krams, echt schön hier, wir schossen
ein paar Fotos und gingen wieder aufs Boot. Spätestens hier bereuten wir den
gebuchten Ausflug, allerdings kommt man gar nicht anders auf die Inseln. Weiter
ging die fröhliche Fahrt zumindest für einige der Russen, die ordentlich am
Bier zischen waren, zum nächsten Highlight Panyee Island. Das ist ein kleines
Dorf, welches komplett im Meer auf Stelzen gebaut wurde, es gibt dort
mittlerweile, sogar eine Schule und ein Krankenhaus. Hier hatten wir alle
zusammen Lunch, auch die anderen 3 Boote. Man saß mit fremden Leuten am Tisch,
manche stürzten sich wieder auf das Beste vom Essen, ohne Rücksicht ob andere
auch davon was wollten oder nicht. Bei uns am Tisch saß außerdem ein Pärchen
wohl aus China, sie schmatzten und schlürften genussvoll das Essen hinunter.
Später liefen wir etwas durch das Dorf, es regnete mal
wieder, war aber nicht ganz so schlimm, da das Meiste überdacht war, wir kamen
an die Schule, wo man einfach reinlaufen konnte. Wir sahen lauter kleine Kinder,
die wohl gerade Pause hatten, alle trugen bunte Plastikkörbe mit sich, in denen
wurde der Pausensnack transportiert. Dann war die Pause um und die Kleinen
waren wohl nicht brav gewesen, wir sahen wie die Lehrerin, sie alle in einer
Reihe aufstellen ließ, dann mussten sie alle ihre Hände gestreckt hinhalten und
jeder bekam eine mit einem Lineal drauf, wir konnten unseren Augen nicht
trauen, dass es so was noch gibt.
Zurück aufs Boot, dort bekamen wir an Felsklippen Malereien
gezeigt, dann folgte der nächste Programmpunkt Kajak fahren. Wir hielten, an
zwei auf dem Meer treibenden riesen Schiffen an, gingen dort an Bord, da es zu
diesem Zeitpunkt mal wieder ordentlich schiffte, verzichteten wir beide auf die
Kanufahrt und warteten auf der schwimmenden Boje. Es war unglaublich wie viele
Boote an den 3 riesen, hintereinanderliegenden Schiffen ankerten und wie viele
Personen da immer wieder in die Kanus, natürlich mit einem Fahrer verfrachtet
wurden. Da das Wetter nicht mehr viel besser wurde, fuhren wir nur noch eine
Höhle an, in der gab es Tropfsteinformationen zu sehen, ein Teil sah aus, wie
eine Eis Kugel auf der Waffel, daher der Name Ice Corn Cave. Normal hätten wir
noch einen weiteren Strand besucht mit Aufenthalt dort, aber darauf verzichtete
jeder liebend. So ging die Fahrt zurück Richtung Pier, jedoch nur in die Richtung,
da es ja bereits Nachmittag war, setzte in dieser Region ziemlich stark die
Ebbe ein, sodass viel Wasser fehlte und wir erst mal in einem Schlammhügel
aufsetzten. Nachdem eine riesen Schlammfontäne durch die Motoren, einige
Sekunden in die Luft spritze und es stark nach Öl stank, machte das Boot einen Ruck
und wir konnten wieder drehen. Fahren wollte der Kapitän allerdings nicht mehr,
so mussten alle von Bord und die restlichen 10 Minuten über einen schlammigen
Weg zurück an den Pier laufen. Von da ging es wieder in die Minivans und die 2
Stündige Heimfahrt konnte im strömenden Regen beginnen.
Wir überlegten was man hier noch so anschauen könnte, uns
waren oft Plakate mit der Aufschrift Phuket Fanta Sea ins Auge gefallen. Wir
gingen in eine Art Touri Reisebüro und informierten uns etwas, später lassen
wir noch im Internet und da die „ Show“ wirklich in höchsten Tönen gelobt wurde
und wir die Karten zum Kindereintrittspreis, da Nebensaison, bekommen konnten,
buchten wir sie.
So wurden wir an unserem letzten Abend in Phuket um 17 Uhr
wieder von einem Minivan abgeholt. Nachdem der Bus wieder fast nur mit Russkis
vollbesetzt war, führte die Fahrt eine Stunde über die Insel, dann erreichten
wir das Phanta Sea Gelände. Wir wurden rausgeschmissen, bekamen den Abholort
und Zeit genannt und rein gings ins Getümmel.
Zuerst wollten wir unsere Eintrittskarten abholen, dort
wurde man gleich gefragt ob man denn nicht ein Foto mit Babytigern machen
wolle, gegen einen kleinen Aufpreis versteht sich, wir verzichteten nahmen die
Karten, bekamen einen Aufkleber mit Nummern und rein ging es in eine Art Vergnügungspark,
Jahrmarkt, Souvenirtempel. Ein riesen Gelände, überall verkleidete Figuren die
freundlich winkten und grüßten und so viele Gäste. Wir waren in einem
Dschungelwalk, man lief durch ein Geschäft und im Anschluss daran konnte man
tatsächlich, für umsonst den Walk starten. Alles war dunkel, dschungelähnlich
gestaltet und man sah ein paar Kröten, kleine Gnus und Fledermäuse, man wurde
an Babyelefanten vorbeigeführt, wo natürlich die Option auf weitere Fotos
bestand, dann kam man in einen helleren Bereich. Dort alles weiß, mit bunten
Leuchtfarben Schmetterlinge überall hingemalt, eine Frau in weißem Kostüm und
weiße Kakadus, danach folgte das Highlight des Rundgangs, das Gehege mehrerer
weißer Tiger. Die meisten lagen faul in der Ecke, aber einer tigerte auf und
ab. Echt superschöne, aber auch riesige und massive Tiere, war schon
beeindruckend.
Wir liefen durch sehr viele Shops, überall konnte man
Schmuck, Taschen, T-Shirts oder Kissen kaufen, bunt bedruckt mit Tieren dieses
Adventurelands. Wir bekamen langsam Hunger, so liefen wir Richtung Restaurant,
in diesem hatten wir für 3 Euro im Eintrittspreis mehr, das Büffet gleich
mitgebucht. Es war echt riesig, dieser Saal/ Halle keine Ahnung, so was haben
wir noch nicht gesehen. Es sollen 4000 Leute da rein passen, es waren lang
nicht alle Plätze besetzt, doch ein Leben und Treiben. Zwischen den Hundert Tischen,
fanden wir dann auch den unseren, nahmen Platz. Eine Bedienung kam und schenkte
uns kostenlos Wasser ein, wir bestellten noch zwei Softdrinks, dann weiter zum
Büffet. Wir schafften erst mal nur Salat ran, aßen, dann ging es für den
Hauptgang ein zweites Mal ans Büffet. Da eine längere Schlange vorhanden war,
dauerte es etwas bis wir wieder an unserem Platz waren und was war da? Die eine
Cola war noch fast voll, da ich kaum was getrunken hatte und alles war
weggeräumt, das Besteck, die Servierten, alles. Wir setzten uns, holten die
Bedienung wieder ran und sagten dass hier eine volle Cola stand. Nach 3 Minuten
hatten wir eine neue volle Cola und eine Gratis Sprite, war ok soJ. Essen war jetzt nicht
spektakulär, aber hatte was in diesem riesen Saal vor der Show zu essen.
Wir schlenderten danach noch etwas über das Gelände, dann
wurde der Showtempel geöffnet. Massen strömten hinein, echt unvorstellbar das
die Show jeden Abend wenn sie läuft und das ist wohl 6 Mal die Woche mit 4000
Plätzen ausverkauft ist. Nachdem man nochmals an den Babytigern für Fotos
vorbeigeführt wurde, kam man an seinen Platz. Die Show begann mit Elefanten und
vielen Artisten in Kostümen begleitet von thailändischen Klängen. Es folgten
verschiedene Stücke und nach 70 Minuten war alles vorbei. Wir wissen nicht, was
wir erwartet haben, aber so spektakulär war sie jetzt auch nicht. Ein letztes
Mal durchs Adventureland laufen, raus auf den Parkplatz und rein in den schon
wartenden Minivan. Als wir über den Parkplatz fuhren, hätte man meinen können,
es wäre gerade ein Feuerwerk auf einem großen Fest vorbei gewesen, so viele
Menschen.
Am nächsten Morgen warteten wir um 7 Uhr morgens, bei Regen,
in der Lobby schon auf unseren nächsten Minivan Transport der uns zu einem Pier
bringen sollte, von dort hatten wir ein Boot nach Koh Phi Phi gebucht.