Einmal wieder anders als geplant verlief der nächste Tag. Wir besuchten einen botanischen Garten in den Blue Mountains, in dem gab es einen Teich in dem sogar Koi Karpfen umherschwammen. Am Abend hatten wir von der ganzen frischen Luft so einen Hunger, dass wir erst mal zum Maccas gefahren sind und uns eine sehr günstige Familienbox zusammenstellen ließen. Gegessen wurde der Inhalt auf unserem Campingplatz. Gesättigt schliefen wir ein. Der nächste Tag wurde wieder etwas genutzt im Umland nach Arbeit zu fragen. Die Apfelernte ist hier aber schon rum, bei einigen anderen ging es noch gar nicht los. Durch Zufall, gelangten wir an ein kleines Weingut, welches eine halbe Stunde von Orange entfernt liegt. Nach einem Telefonat war klar wir können kommen und morgen mit der Arbeit beginnen. Also hieß es mal wieder zusammen packen und los gings gegen Nachmittag Richtung Orange. Wir kamen sogar weiter als geplant und konnten die Nacht in Orange auf einer Picknick Area verbringen. Kurz bevor wir diese erreichten, erhielten wir einen Anruf von Thomas, ein anderer Winzer, bei dem wir uns beworben hatten. Er sagte uns auch zu und meinte nächste Woche Dienstag könnt ihr anfangen, soweit alles super. Wir schrieben noch eine E-Mail an unsere HelpX Familie, zu der wir ja eigentlich morgen kommen sollten. Da arbeiten aber vorgeht, damit man sich in diesem günstigen Land, wenigstens was zu essen leisten kann, sagten wir der Familie ab. Schrieben aber auch gleich mit rein, dass wir nach dem arbeiten, unseren Besuch auf jeden Fall nach holen möchten. Wir bekamen sofort eine nette Nachricht zurück, in der uns vollstes Verständnis entgegengebracht wurde und wir sollten uns doch melden wenn die Zeit gekommen wäre.
Am nächsten Morgen gings dann nach Molong. Wir trafen auf David der uns nach ein paar Fragen die Weinstöcke zeigte und uns erklärte dass wir nicht wie gedacht die Trauben ernten, sondern mehr erst mal nur Pflege betreiben sollen. Heißt durch die Reihen laufen und die hellen, grünen Trauben rausschneiden, da diese zu viel Säure haben und dann den Geschmack verderben. Da hier nicht mit der Hand geerntet wird, sondern maschinell war das wohl ein wichtiger Job. Wir liefen also Reihe für Reihe durch und zogen die schlechten raus. Man muss sagen, auf Dauer ist das ständige stehen oder laufen auch anstrengend und die Beine fühlen sich an, wie wenn an ihnen Zementsäcke hängen würden. Trotz allem ist das unser angenehmster Feld Job bis jetzt gewesen. Gegen 17 Uhr holte uns David vom Feld und erlöste uns von unserem Elend. Es ist an sich kein harter Job, aber wenn man so viele Tage wieder nichts gemacht hat und auf einmal endlos laufen muss, ist das schon etwas barbarisch. Er zeigte uns wo wir den Van parken konnten, legte uns ein Stromkabel, zeigte die Toilette mit Dusche. Anschließend fragten wir ihn wann wir denn morgen mit dem Arbeiten beginnen sollten, da meinte er nur: it´s up to you!! Großartig diesmal hatten wir echt Glück mit dem Job, konnten uns die Zeit frei einteilen, hatten einen kostenlosen Stellplatz direkt auf dem Gelände und zum Schluss drückte er uns auch noch eine Flasche Wein in die Hand und verabschiedete sich. Nun waren wir ganz allein auf diesem riesen Weingut, es war total idyllisch. Man hörte nur die Vögel zwitschern oder kreischen, je nach Art und einige Frösche quakten. Wir kochten uns unser Abendessen und genossen dieses auf der Terrasse des Weingutes, natürlich gab es den Wein dazu. Wir konnten währenddessen einige Hasen und Cockis beobachten, die sich das satte, grüne Gras etwa 20 Meter von uns entfernt schmecken ließen. Nach einer wohltuenden Dusche ging auch wieder dieser Tag zu Ende.
Wir wurden am nächsten Morgen wirklich nur vom Wecker wach, so still war es dort. Nach dem Frühstück gings raus aufs Feld und es hieß wieder helle Trauben, dunkle Trauben, helle Trauben……. Reihe für Reihe Wahnsinn das man wirklich für so eine Reihe bis zu 22 Minuten braucht, diese Zeit stand uns zumindest zu, also haben wir sie auch ausgenutzt. Gegen 18 Uhr machten wir Feierabend weil wir dringend in die Stadt mussten, da unsere Essenvorräte ziemlich erschöpft waren. Wir hatten morgens noch David gefragt, wie lange denn das Geschäft aufhaben würde? Er meinte bis 19 Uhr, was uns schon etwas verwunderte, da es für hier ziemlich lang ist, aber er wohnt ja hier, also muss er es ja wissen. Wir fuhren in den Ort Molong und alles war mal wieder ziemlich ausgestorben, natürlich war auch der Spar hier nicht mehr geöffnet. War ja mal wieder klar!!! Da wir jetzt aber eh schon in der Stadt waren, tankten wir und gönnten uns ein Eis. Es ging zurück aufs Weingut, wo wir wirklich unsere letzten Vorräte verputzten.
Wir erwachten wieder bei Sonnenschein und fuhren gegen 8 auf einen anderen Block, wo wir auch säubern sollten. Als wir gerade los fahren wollten, sahen wir einen Fuchs durch die Reihen streifen, wahrscheinlich war er auf der Suche nach den Feldhasen die hier ziemlich zahlreich vorhanden waren genau wie Spinnen, Heuschrecken, Raupen, Schmetterlinge, Fliegen, Raben, Feldmäuse usw. Was uns auch aufgefallen ist, wenn man so durch die Reben lief, es lag ab und zu ein Duft von Zuckerwatte in der Luft. Wenn man dann mal wieder in ein riesen Spinnennetz gelaufen war, welches quer über 2 Reihen hing und man die Weben aus seinem Gesicht zog, hatte dies auch etwas von Zuckerwatte :-). Gegen Mittag gab’s eine Pause wo wir in einem zweiten Anlauf in die Stadt fuhren um einzukaufen. Diesmal klappte alles, wobei man wirklich immer wieder erschreckt, wenn man die Summe auf dem Einkaufszettel sieht und dann einen Blick in den fast leeren Wagen wirft. Nach einer Stärkung gings weiter in den Weinreihen und wir arbeiteten sogar bis 19 Uhr, da für die nächsten Tage nicht das beste Wetter vorausgesagt wurde. Was erledigt ist, ist erledigt!!
Da der nächste Morgen ein Sonntag war, der Himmel ziemlich grau und bedeckt, war es schon sehr verlockend für uns, einfach liegen zu bleiben. Zu genießen dass heute auf dem Gut nichts los war und einfach im Bett gammeln, wie an einem regnerischen Herbstsonntag in Deutschland. Wir rappelten uns aber doch auf, da für morgen das Wetter noch schlechter sein sollte und ab Dienstag sollten wir ja bei dem anderen Winzer sein. Also machten wir uns wieder aufs Feld. Nach ca. 2 Stunden fing es etwas zu nieseln an, was das Arbeiten nicht ganz so angenehm machte, da die Büsche dann nass waren, wir natürlich auch. Es fing an zu regnen, es hörte auf. Die Pausen dazwischen, wurden leider immer kürzer bis es irgendwann nur noch durchregnete. Da es jetzt aber keine Wasserfälle waren, die runter kamen, machten wir tapfer weiter. Als es doch einiges mehr wurde, machten wir Mittagspause im Van. Echt scheiße wenn die Arbeit vom Wetter abhängig ist. Wir überlegten abzubrechen und morgen den Rest zu machen, dann sagten wir uns allerdings, nass sind wir jetzt eh, es sind nicht mehr so viele Reihen, komm wir ziehen es durch. Gesagt, getan. Gegen 17 Uhr waren wir fertig und genossen die heiße Dusche. Da wir um das finanzielle zu regeln, eh bis morgen bleiben mussten, machten wir uns Abendessen. Es gab Wraps, welche total lecker waren, es blieben 4 Fladen übrig, sodass wir diese später am Abend in einer Pfanne warm machten und mit Nutella genossen, das war spitze. Wir verbrachten unsere letzte Nacht in der Stille.
Gegen 9.15 Uhr am nächsten Morgen, kam der Vater von David und regelte mit uns die Finanzen. David war immer noch in Sydney und wäre erst gegen Nachmittag da gewesen, so lange wollten wir nicht warten. Wir bekamen einen Scheck und der Vater meinte wir sollten doch mit ihnen in Kontakt bleiben, evtl. hätten sie in ein paar Wochen, wieder Arbeit für uns.
Gut gelaunt fuhren wir wieder nach Molong um dort den Campingplatz aufzusuchen. Er war ein kleiner Glücksgriff, mal abgesehen davon, dass sich auch dort wieder sehr komische Gestalten aufhielten. Wir mussten nur 19 AUD zahlen mit Strom, was für hier sehr günstig ist. Das Beste aber war, sie hatten Waschmaschinen und einen Trockner den man gratis benutzen durfte. Bei diesem Wetter sehr angenehm, da wir 4 Maschinen zu waschen hatten und es mal wieder zu regnen angefangen hatte. Der Trockner machte sich dadurch sehr bezahlt, ansonsten trocknen wir eigentlich immer draußen auf der Leine. Wir sparten durch die Nulltarifmaschinen auf jeden Fall ordentlich Geld und hatten mal wieder alles frisch gewaschen!
Wir entdeckten am Straßenrand noch eine Art Schrottplatz wo es alles Mögliche zu kaufen gab. Es gab Figuren, alte Kassetten, Taschen, Gläser, Postkarten aber eben auch Schrott. Der Inhaber war wohl einen Art Künstler, irgendwie aber auch ein bisschen Messi, aber seht selber auf den Bildern.
Da wir ja wieder mal ein paar Tage fleißig gearbeitet hatten, wollten wir uns am Abend eine Pizza gönnen. Wir fragten die Inhaberin des Campingplatzes, wo man hier Pizzen essen könnte, da meinte sie da müsst ihr wohl die 30 km nach Orange fahren, hier gibt es nichts. Wir dachten uns schon wieder, oh Mann, das darf doch wohl nicht wahr sein, wir fahren ja jetzt keine 60 km um Pizza zu essen. Ihr fiel dann doch das Hotel/ Pub im Ort ein, wo man Pizzen ab 18 Uhr haben könnte. Also machten wir uns auf ins Pub, es war schnell gefunden und wieder mal waren wir erstaunt, dass man hier nicht nur sein Bierchen an der Bar zischen konnte und was Essen konnte, nein es gab auch wieder viele TVs in denen Wetten angezeigt wurden und Tafeln auf denen man wetten konnte. Wir saßen an der Bar, tranken ein Bier und bestellten uns 2 Pizzen. Wir warteten und beobachteten die Leute. Wir hatten echt Hunger, nachdem eine Stunde vergangen war, wir aber immer noch keine Pizza hatten, fragte Lukas mal höflich nach, was denn mit ihnen ist? Die Bedienung meinte: Oh die müssten ja schon längst fertig sein, ich schau mal nach. Nach 2 Minuten war sie mit unseren Pizzen da, nur leider waren diese kalt, da sie schon etwas standen und irgendwie vergessen wurden. Wir wollten natürlich keine kalten essen, also verlangten wir dass sie neu gemacht wurden. Wir fragten wie lange es denn dann diesmal dauern würde, da bekamen wir die Antwort keine 10 Minuten. Ja hallo für was hatten wir denn, jetzt eine Stunde in diesem Schuppen gesessen!!! Es waren 3 Bedienungen an der Bar und der Chef selber war auch noch da und keiner kam mal auf die Idee zu fragen was mit den Pizzen ist, die seit einer geraumen Ewigkeit in der Ecke stehen. Hier musst du echt Kerngesund sein. Wir bekamen unseren frischen, warmen Pizzen und eine Entschuldigung von der Bedienung, dass es ihr ja so leid tut und sie sich so schlecht deswegen fühlt. Die Australier entschuldigen sich wirklich ständig und für alles, das ist schon ziemlich nervig, zumal es ja nicht direkt ihre Schuld war, der Chef hatte nämlich unsere Bestellung aufgenommen.
Wir verließen den Campingplatz am Dienstagmorgen in Richtung Orange, der erste Weg führte uns auf die NAB Bank, in dieser wollten wir den Scheck einlösen. Wir hätten auch zu unserer Bank gehen können, da der Scheck aber von der NAB war und es hier mindestens 3- 4 Tage dauert, das Geld von der einen, auf eine andere Bank zu überweisen, bevorzugten wir es cash. Daraus wurde aber auch wieder nichts, da die nette Dame am Schalter meinte, wer denn den Scheck ausgestellt hätte. Darauf wir keine Ahnung wie der Mann heißt, es war das Weingut soundso. Darauf sie, den kann ich so nicht einlösen da fehlt eine Unterschrift.
Wirklich jedes Mal wenn wir hier von Leuten mit einem Scheck bezahlt wurden gab es Probleme, war jetzt schon das zweite Mal. Vielleicht sollten die Australier mal auf Überweisungen umsteigen, wenn sie das mit den Schecks nicht peilen.
Wir also raus aus der Bank wieder ans Auto und diesen Vater angerufen, der ihn ja ausgestellt hatte. Der natürlich ziemlich ratlos, wir hatten aber auch keine Lust, jetzt wieder ca. 100 km zu fahren nur wegen der Unterschrift, welche er ja vergessen hatte. David meinte dann er regelt das mit der Bank. 15 Minuten später kam dann der Anruf geht nochmal rein, sie machen das jetzt. Natürlich gab es von ihm auch wieder die Standardentschuldigung: We are soooo sorry about this. Ja dann einfach mal vorher drüber nachdenken was man macht, anstatt immer diese Entschuldigungen!
Wir nochmal rein in die Bank, zufällig erwischten wir genau dieselbe Dame wieder und siehe da es ging. Natürlich nicht komplikationslos, aber dann wäre es ja auch langweilig gewesen. Wir mussten einen Ausweis oder irgendwas zeigen, wo die Unterschrift drauf ist. Lukas hat immer nur den Führerschein einstecken und Verena hatte mal wieder gar nichts dabei, also probierten wir es mit dem Führerschein. Die Frau schrieb dann irgendwelche Sachen ab, danach stockte es schon wieder etwas, bis sie uns nach Minuten fragte, gibt es denn kein Ablaufdatum? Nein es gibt darauf kein Ablaufdatum, daraufhin verschwand sie hinter einer Wand, um das Ganze wohl nochmal mit einem Vorgesetzten zu diskutieren. Egal, sie kam dann wieder und nach 10 Minuten hatten wir endlich unser Geld. Was für eine Geburt. Wir gingen zu unserer Bank zahlten den Großteil des Geldes ein, dann hieß es erst mal richtig einkaufen um die Vorräte aufzufüllen. In Molong gab es ja nur den teuren Spar, da wurde nur das nötigste besorgt.
Anschließend fuhren wir noch etwas durch die Stadt, was uns dabei immer wieder auffällt, umso größer die Stadt umso mehr Atzen auf der Straße. Man sah wieder Typen rumschleichen, da wird es einem anders.
Wir fuhren weiter auf das zweite Weingut, wo wir schon von Murray erwartet wurden. Das ist der Winzer hier, dieser Thomas ist wohl nur ein Angestellter der aber die Einstellung der Neuen Leute übernommen hatte. Murray ist ein ca. 50 Jahre alter Mann der ziemlich doll schielt, aber super nett ist. Er zeigte uns die Toiletten, die Dusche, eine offene Küche und eine Art Wintergarten, was wir alles benutzen dürfen ohne was zahlen zu müssen. Das ist ziemlicher Luxus für uns, natürlich nicht die Sanitären Anlagen, die haben mal wieder die besten Jahre hinter sich, aber das wir hier umsonst stehen dürfen, Strom haben und keine Campingplatzkosten, welche ja auch immer noch Fahrzeit in Anspruch nehmen. Gegen Abend brachte er uns sogar noch einen Fernseher runter, echt lieb und eine Flasche Wein durfte natürlich nicht fehlen.
Arbeiten ist momentan leider noch nicht angesagt, da wir hier im Moment ziemlich mieses Wetter haben. Es sind gerade mal noch 20 Grad, es regnet, windet und ist einfach nur ekelhaft. So richtiges Herbstwetter. Wir sollten dann ab heute anfangen zu ernten, aber mal wieder regen, jetzt ist es wahrscheinlich verschoben auf Montag, mal sehen, uns bleibt im Moment nichts anderes übrig als abwarten und auf besseres Wetter zu hoffen.
Gestern Abend windete es ziemlich, als dieser endlich aufhörte, fing eine Kröte an total laut zu quaken. Nach einiger Zeit hatten wir den Eindruck, dass es fast wie ein Hund klang, was aber ja eigentlich nicht sein konnte. Es quakte und jammerte immer weiter, bis Lukas meinte ich muss jetzt doch mal schauen, was das ist. Tatsächlich saß da ein Hund an unserem Van und jaulte. Er war mal wieder total hässlich, ähnlich wie der von Silvester nur viel, viel kleiner. Wir gingen raus und schauten nach ihm, er war total lieb, rollte sich gleich auf den Rücken und wollte gestreichelt werden. Wir gaben ihm etwas Wasser, ließen eine Tür von einem Raum hier offen, damit er nicht im Regen schlafen musste, das wollte er aber nicht. Lief uns natürlich wieder nach und saß wieder jaulend und kläffend vorm Van. Nach einiger Zeit hörte er endlich auf. Am nächsten Morgen war er immer noch da, es stellte sich raus, dass er dem Winzer gehört und Coco heißt.
Um die Zeit totzuschlagen, schauen wir einige Filme auf unserem Laptop, natürlich alle in Englisch. Heute hatten wir dazu aber keine Lust und fuhren in die 13 km entfernte Stadt Orange um etwas zu schlendern. Kaum dort angekommen, fing es wieder an zu regnen, also blieb uns nichts übrig, außer in eine der vielen Einkaufspassagen zu gehen, um Zeit zu schinden. Wir sahen uns verschiedene Geschäfte an kauften uns sogar Memory und UNO, aber viel interessanter waren mal wieder die Australier. Teilweise sehen sie aus, wie gerade von der Couch aufgestanden, bei anderen ist die Kleidungszusammenstellung ein Highlight. Es fehlte auch mal wieder nicht an Teenie Müttern die mit ihren 2 Bälgern total überfordert waren, das dritte aber schon wieder im Ofen hatten. Einige Atzen Familien konnte man auch beobachten, die dann wie in Deutschland, nachdem einkaufen, in ein Taxi steigen um nach Hause gefahren zu werden. Dann die ganzen Schulkinder, die in ihren Uniformen durch die Läden laufen und draußen vor der Passage die Kinder, die die Schule nötig hätten, aber nicht mehr hingehen und grölend, rauchend und spuckend davor rumlungern. Nicht zu vergessen die vielen wohl geformten Körper, die hier ihre vollen Massen in Leggings und kurzen Oberteilen zur Schau stellen. Wir haben echt den Eindruck, dass es hier ziemlich wenig normale Leute gibt.
Als wir auf unser Weingut zurückfuhren hingen richtige Nebelschwaden in der Luft und es kübelte aus Eimern, echt ätzend dieses Wetter. Wir hoffen auf besseres und werden uns dann wieder melden.
Der Krater ist der Hammer :D
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